ACW Wild Christmas 1998
am 13. Dezember 1998, AC Sportpark in Weinheim
Special Challenge Match:
Business Man besiegte Argjend Qufaj
Der Opener war ein "Special Challenge Match" um den Nr. 1 Herausforderer des ACW Heavyweight-Titel. Der heimtückische Business Man ließ es sich zunächst einmal nicht nehmen, dem Ringrichter einen Bündel Geldscheine zuzustecken um sich damit eventuelle Vorteile zu verschaffen. Auch Argjend Qufaj blieb vor diesem unmoralischen Angebot nicht verschont. Argjend nahm jedoch das Geld gerne zu sich, legte aber dennoch gleich furios mit dem Kampf los. Wie sich gleich bestätigte, arbeitete auch der Ringrichter loyal. Die These vom Business Man, daß "jeder Mensch käuflich sei, es läge nur am Preis" ging also nicht auf. Die Vorteile in diesem Kampf wogten einige Zeit zwischen beiden hin und her. Aus mehreren brisanten Situationen konnte sich Argjend mit raffinierten Kontern befreien. So schleuderte er auch zum Ende des Matches den Business Man mit einem schwungvollen Whip-In in die Ringecke, in der sich aber zu allem Überfluss noch der Ringrichter befand. Dieser ging daraufhin KO und konnte infolgedessen den Pin nicht durchzählen. Argjend Qufaj kümmerte sich um den Ref, welches der Business Man ausnutzte um seinen Business-Koffer einzusetzen. Etwas später war der Ref wieder auf den Beinen und der Business Man hatte keine Probleme mehr, Argjend Qufaj zu pinnen und unfair zu besiegen.
Wrestlerprofile: Argjend Qufaj | Business Man
The Italian Heartbreakers (Bastone + Casanova) besiegten Mr. Mellow + Strong Tiger
Das italienische Tag-Team, mit dem doch recht großen Altersunterschied, stellte gleich beim Einzug klar, daß sie sich nicht sonderlich viel um die Gunst der Zuschauer kümmern. Es begannen Casanova und Mr. Mellow, wobei man bei beiden erkennen konnte, daß sie mit der Martial-Arts-Technik vertraut sind. Ein "Surfboard" war auch gleichzeitig der erste Höhepunkt des Kampfes. Nun kam Bastone und dieser hatte sich offensichtlich auf das Mat-Wrestling spezialisiert. Dies ging jedoch nur solange gut, bis Strong Tiger mit einem schönen Flying-Dropkick vom obersten Ringseil geflogen kam. Insgesamt machten Mr. Mellow und Strong Tiger den etwas flotteren Eindruck, aber die italienischen Herzensbrecher konnten letztendlich mit einem zeitgleich angesetzten "Torture-Rack" dieses Tag-Team-Match, durch Aufgabe, für sich entscheiden.
Nun begrüßte Ringsprecher Bitzel unter den typisch schaurigen Klängen den "German Undertaker" zum Interview. Dieser völlig in schwarz gekleidete, mit weißer Gesichtsmaske und Totensense ausgestattete Wrestler, entpuppte sich jedoch als "Damian". Er sagte, dass der German Undertaker tot sei und es jetzt nur noch Damian geben wird. Er teilte weiter mit, dass er in der ACW aufräumen und sie beherrschen will. Dies konnte sich der Berliner, Ingo "The Lether Rebell", nicht mehr mitanhören und kam heraus, um Damian zu einem Match herauszufordern.
Ingo "The Leather Rebel" besiegte Damian
Um sich gleich beweisen zu können, kam es ohne Umschweife zum Kampf mit dem etwas kleingewachsenen, aber umso härteren, Berliner Ingo "The Leather Rebel", von der GWF (German Wrestling Federation) aus Berlin. Nach einigen herausfordernden Worten in Richtung "Damian", hatte der sympathische Berliner das Weinheimer Publikum in kürzester Zeit dermaßen auf seine Seite gebracht, daß alle seine folgenden Aktionen laut gefeiert wurden. Das Match an sich war geprägt von beiderseitiger Härte, wobei Ingo sicherlich etwas besser überzeugen konnte. Auch die Fans gingen richtig gut mit und somit konnte Ingo "The Leather Rebel" mit einem schönen Summersault-Legdrop den Kampf beenden. Er hatte keine Probleme seinen Gegner, daraufhin, zu pinnen.
The Ghostbuster besiegte The Gangster
Der hinterhältige Gangster und der gutgelaunte Ghostbuster versuchten im folgenden Kampf die gute Stimmung im Publikum zu halten; was ihnen auch gelang. Das besondere hieran war, daß sich beide sichtlich bemühten, einen flotten und zügigen Kampfstil beizubehalten, was zur Folge hatte, daß kaum langwierige Haltegriffe angesetzt wurden. Es war also ständig was los im Ring, was größtenteils am maskierten Gangster lag. Dadurch, daß der Ghostbuster seinen Kontrahenten außerhalb des Rings mit seinem "Ecto-Blaster" eine ordentliche Portion Wasser verpaßte, ging der Sieg schließlich, durch Auszählen, an den Geisterjäger.
Thunder besiegte Crazy Sexy Mike
Nun kam es zum Aufeinandertreffen zweier verfeindeter Berliner. Die beide kommen ebenfalls von der GWF (German Wrestling Federation) aus Berlin. Gleich bei seinem Einzug in den Ring machte Crazy Sexy Mike durch einige Gesten klar, was er vom anwesenden Publikum hielt; nämlich gar nichts. Auch der Beginn des Kampfes interessierte in zunächst sonderlich wenig, was er dadurch verdeutlichte, daß er erstmal in der ersten Reihe Platz nahm und in all seiner Gemütlichkeit im Programmheft blätterte; was seinen verdutzten Gegner im Ring ziemlich blöd aussehen ließ. Zunächst einmal begann das ganze mit einigen hart angesetzten Haltegriffen. Doch mit zunehmender Kampfzeit entwickelte sich der Kampf zu einem wilden Brawl, welcher mit etlichen technisch ausgeführten Spots gespickt wurde. Auch ließ es sich Crazy Sexy Mike nicht nehmen, seine berühmt-berüchtigten Spielchen mit dem Publikum zu treiben, was die Stimmung unter den Fans nochmals aufheizte. Nach einem Big Splash und einer darauffolgenden Flying Clothesline (beide vom obersten Seil) sah es ganz nach einem Sieg für Crazy Sexy Mike aus, aber Thunder kam - zur Verwunderung aller - noch einmal raus. Letztenendes machte sich Thunder’s jahrelange Ringerfahrung bemerkbar und er konnte dieses interessante Match für sich entscheiden. Er pinnte seinen Gegner, nach einem Facebuster. Die Fans dankten es beiden mit lauten Beifallsbekundungen.
Wrestlerprofile: Crazy Sexy Mike
Das Interview mit Dircor gestaltete sich anders als geplant, denn der herbeigerufene Lumberjack wurde von Dircor und seinen Kumpanen (Fireangel, Business Man) dermaßen verprügelt, daß es fraglich war, ob der Holzfäller nach dieser "Hinrichtung" überhaupt noch in der Lage war, das Titelmatch gegen Dircor zu bestreiten.
Match um den neu eingeführten ACW German Titel:
Fireangel (w/ Flame) besiegte Head Hunter (w/ Silver)
Da sich beide Wrestler in derselben Gewichtsklasse befinden und auch einen ähnlichen Kampfstil pflegen, verwunderte es auch nicht, daß beide gut miteinander "harmonierten" und einen flüssigen Kampf zeigen konnten. Während der Fireangel mit allen Mitteln versuchte, die Vorteile auf seine Seite zu ziehen, hielt sich der Head Hunter immer an die vorgeschriebenen Regeln. Je länger der Kampf dauerte, umso verbissener und gewagter wurden die Aktionen vom Head Hunter. Durch eine plötzlich ausgeführte "Victory-Roll" wurde der Pin am Head Hunter durchgezählt und der erste ACW German-Champion hieß somit Fireangel!
Wrestlerprofile: Alex May | Flame | The Fireangel
Match um den ACW Heavyweight Titel:
Lumberjack besiegte Dircor (C)
Gespannt warteten die Fans beim Einzug des Lumberjack, ob dieser nach den üblen Attacken Dircor’s überhaupt noch in der Lage war, seinen Gegner gegenüberzustehen und einen Kampf zu bestreiten. Tatsächlich dauerte es eine Weile, bis der Holzfäller überhaupt erschien, nachdem ihn der Ringsprecher sogar mehrmals ankündigen mußte. Doch schon zu Beginn dieser Auseinandersetzung stellte Lumberjack klar, daß er ein äußerst zäher Bursche ist und über ungeahnte Kraftreserven verfügte, denn es entwickelte sich mehr und mehr zu einem harten und langen Brawl, bei dem keiner der beiden auch nur die geringste Anzeichen machte, nachzugeben. Inner- und auch außerhalb des Rings ging es schwer zur Sache, wobei Dircor nahezu immer die Oberhand behielt. Natürlich hatte auch der Lumberjack seine Momente in denen er überzeugen konnte, aber Dircor konnte sich immer wieder herauswinden. Auch die Fans hatten sich mittlerweile in zwei Lager gespalten und feuerten beide mit allen Kräften an. Nicht zuletzt deshalb kam es zu einem ungemein spannenden und absolut sehenswerten Titelkampf. Als sich nach einer knappen halben Stunde herausstellte, daß dieser Kampf schon beinahe ein "Marathon-Match" werden würde, brach die gute Stimmung in der Halle nicht ab. Im Gegenteil; da sich der Kampf immer weiter in seiner Verbissenheit steigerte und auch die beiden Akteure eine wirklich mitreissende Leistung zeigten, kamen auch die Fans gar nicht mehr zur Ruhe. So soll es sein! Plötzlich erschien der Fireangel und attackierte Lumberjack (was der Ref nicht mitbekam). Dircor konnte ihn daraufhin sogar pinnen, aber der zweite Ref kam hinzu, klärte die Situation auf und weiter ging es im Match. Nach weiterer, spannender Kampfzeit kam es leider dennoch zu keinem klaren Finish, denn als bei Dircor die Sicherungen durchbrannten, attackierte er den Ref. Dies rief den Business Man auf den Plan und dieser zog seinen Kofferschlag durch; traf jedoch Dircor. Dies nutzte dann der Lumberjack zu einem schnellen Einroller und der Sieg war seiner. Somit neuer Champion: Lumberjack ! Um dem Lumberjack bei seiner Siegesfeier Rückendeckung zu gewährleisten, kamen alle ACW-Publikumslieblinge in den Ring und gratulierten dem neuen ACW Heavyweight-Champion!
Wrestlerprofile: Dircor
Neueste Ergebnisse
Neueste Galerien
Neueste Videos
Neueste Profile
ACW-Pro Twitter Feed ACW-Pro Facebook ACW-Pro YouTube