ACW War of the Champions 2002
am 28. September 2002, AC Sportpark in Weinheim - Bildergalerie
Die Show begann mit der obligatorischen Begrüßung von ACW Ringsprecher Rüdiger Bitzel, der ohne lange Umschweife die ACW Girls im Ring willkommen hieß. Nach einer Tanzeinlage wurde bekannt gegeben, daß der War of the Champions auch ein Tribut an den vor kurzer Zeit verstorbenen Politiker Norbert Schäfer ist.
Als erster "Aktiver" kam dann Comissioner Matthias Treu in den Ring um die Stipulation für den Main Event bekannt zu geben. Nach den letzten beiden Matches zwischen ACW Heavyweight Champion Big Tiger Steele und Herausforderer Eric Schwarz, die beide abgebrochen werden mußten, sei es ihm besonders wichtig, daß es diesmal ein faires Match mit einem eindeutigen Gewinner gibt. Daher hat er sich etwas Spezielles für den Main Event einfallen lassen. Um den Ring wird eine Barriere aufgebaut, damit sich kein Wrestler in das Geschehen einmischen kann. Außerdem soll somit der Einsatz von Foreign Objects verhindert werden.
Cruiserweight Match:
Crazy Sexy Mike (w/ Wesna) besiegte Jose Lopez
Mike versuchte wieder einmal vor dem Match seinen Gegner mit Worten den Schneid abzukaufen. Doch damit erreichte er sein Ziel nicht - im Gegenteil. Lopez war nur noch motivierter und das Publikum feuerte ihn an. Beide Wrestler hielten sich nicht mit waghalsigen Aktionen im und außerhalb des Ringes zurück, wobei Mike immer bemüht war die Geschwindigkeit aus dem Match zu nehmen, um Wesna für unfaire Attacken in´s Match zu bringen. Ein solcher Eingriff verhalf Mike auch zum Sieg. Nach einem Superplex gegen Lopez landete Wesna mit einem Splash aus der gegenüberliegenden Ringecke auf Lopez. Mike konnte den Mexikaner pinnen und seinen Sieg feiern.
Wrestlerprofile: Crazy Sexy Mike | José Lopez | Wesna
Match um die ACW Tag Team Titel:
Ahmed Chaer und Flyin´ Dragon (C) besiegten T.N.T. (w/ Flame)
Flame brachte als Trophäe den Koffer der Genossen, den sie in Mannheim den Besitzern abgenommen hatte und Boris übergezogen hatte, mit zum Ring. Die Taktik von T.N.T. war schnell zu erkennen. Sie zeigten viele schnelle Wechsel und hinderten Flyin´ Dragon minutenlang daran mit seinem Partner zu wechseln. Allerdings schaffte es T.N.T. dabei nicht den Dragon so schwer zu schwächen, daß ein Pinfall dabei rausgesprungen wäre. Schließlich kam es, wie es kommen mußte: Flyin´ Dragon gelang der Wechsel. Ein wütender und ausgeruhter Ahmed Chaer ging auf Mr. Boombastic los und rächte seinen Tag Team Partner. Das Match war nun offen und ausgeglichen und beide Teams wechselten nun öfters. Ein Highlight war dabei noch ein Salto vom Flyin´ Dragon vom Top Turnbuckle auf T.N.T., die außerhalb des Ringes standen. Kurz darauf kamen die Genossen in die Halle, um suich das Match aus nächster Nähe anzuschauen. Aber es blieb natürlich nicht nur beim Zuschauen. Michail schnappte sich den Koffer aus der Ecke von T.N.T. und streckte damit Flame nieder. Mr. Boombastic kümmerte sich um die Managerin, während sich Fireangel alleine mit den Tag Team Champions auseinandersetzen mußte. Nach einem German Suplex des Dragons gefolgt von einem Forearm gegen die Schläfe des Fireangels mußte er sich geschlagen geben und die Champions hatten ihre Titel verteidigt. Dies wollte Mr. Boombastic nicht so einfach auf sich sitzen lassen, und er forderte gleich auf der Stelle ein Re-Match gegen die Champions bei Wild Christmas am 07. Dezember sowie noch ein Aufeinandertreffen mit den Genossen.
Als nächstes kam Michael Kovac in den Ring und machte sich mit seinem Wiener Schmäh über seinen Gegner Chris The Bambikiller lustig. Der hörte jedoch backstage zu und lies das nicht lange auf sich sitzen und kam mit seinem EWA Weltmeisterschaftsgürtel und einer Leiter in die Halle. Da Kovac vorher gesagt hatte, daß sich die beiden schon in so vielen Matches gegenüberstanden schlug der Bambikiller vor, daß Kovac sein Glück gegen ihn doch mal in einem Leitermatch versuchen sollte. Kovac schien von dieser Idee zuerst nicht sehr begeistert zu sein, willigte aber ein, nachdem die Fans ihn als Feigling beschimpft hatten.
Sirenen Match:
Team Lumberjack besiegte Team Qufaj
Um zu siegen muß ein Team alle anderen Mitglieder des gegnerischen Teams eliminieren. Ein Mitglied von jedem Team beginnt das Match. Jedes Mal wenn ein Wrestler eine am Ringpfosten befestigte Sirene betätigt kann aus dem Backstagebereich ein Teampartner zu Hilfe kommen und ist offiziell im Match. Für Team Qufaij begann Andy Douglas, und der traf zunächst auf Master J aus dem Team Lumberjack. Verbissen gingen beide zu Werke und versuchten ihren Gegner zu schwächen und von der Sirene fern zu halten. Dies gelang auch, bis Douglas einem Flying Elbowdrop zum Opfer fiel und Master J die Sirene betätigte. Sofort eilte Flash Christian in den Ring um zusammen mit Master J auf Douglas einzutreten. Es folgten einige schöne Double Team Moves aus dem Team Lumberjack, unter anderem ein Sprung von Flash Christian von Master J´s Schultern herunter. Andy Douglas konte sich nach einem gelungen Konter einer solchen Double Team Aktion etwas Luft verschaffen und die Sirene betätigen. Argjend Qufaj stellte den numerischen Gleichstand wieder her. Nun brillierten Argjend und Andy mit Double Team Moves und es gelang ihnen Master J aus dem Match zu eliminieren. Doch das Glück währte nicht lange, denn Flash Christian konnte kurz darauf Andy Douglas eliminieren und mit Betätigen der Sirene das Blatt erstmal wieder wenden. Marc The Lumberjack kam als drittes Mitglied seines Teams in den Ring und stürzte sich auf seinen Erzrivalen Argjend. Dieser mußte in der Folgezeit viel einstecken und versuchte vergeblich per Sirene den numerischen Ausgleich zu erzielen. Das Blatt wendete sich aber als Flash Christian Argjend festhielt damit Marc ihm einen Superkick verpassen konnte. Argend konnte sich jedoch im letzten Moment abducken und Marc traf seinen eigenen Partner. Diese Verwirrung machte sich Argjend zu Nutze, kroch zur Sirene und holte sich Verstärkung aus dem Backstagebereich. Diese Verstärkung trug den Namen Toby Nathland, der sich gleich auf Flash Christian stürzte als Rache für die Attacke vom letzten Saturday Night in Mannheim. Ein Highlight hierbei war ein Sprung von Toby über das dritte Seil auf den draußen postierten Flash Christian. Doch der ehemalige ACW Juniorenchampion hatte das bessere Ende auf seiner Seite. Nach einer Reihe von tollen Cruiserweight Aktionen der beiden mußte Toby nach einem Top Rope Legdrop von Flash Christian die Segel streichen, denn er war eliminiert. Die Freude währte allerdings nicht lange, denn nach einem Fisherman Suplex von der Kosovo Attack war auch Flash Christian eliminiert. Der wollte dies jedoch nicht einsehen und diskutierte mit Referee Diether Budig ob seine Schultern auch wirklich bis 3 auf der Matte waren. Flash zog es dann auch vor nicht backstage zu gehen sondern versteckte sich am Ring und zog, immer noch wütend, bei einem Cover von Argjend Qufaj den beliebtesten Referee der ACW aus dem Ring und lenkte ihn so vom Geschehen ab. Diese Tatsache machte sich Marc the Lumberjack zu Nutze indem er Argjend mit einem Schlagring zu Boden schlug. Referee Norbert Pusch rannte sofort in den Ring und zählte das Cover anstelle seines Kollegen durch. Doch damit waren die Wogen noch nicht geglättet - im Gegenteil. Marc und Flash Christian setzten noch einmal gegen Argjend nach, und sogar Master J kam aus dem Backstagebereich noch hinzu. Diether Budig mußte ebenfalls einstecken und verletzt von Referee Jan Merker aus der Halle getragen werden. Team Argjend Qufaj kam dann seinem Kapitän zu Hilfe.
Match um den ACW German Titel:
G.E.I.L. (C) besiegte Ulf Herman durch DQ
Ulf stellte zu Beginn gleich einmal klar, daß er mehr Kraft und mehr Erfahrung im Ring hat. Immer wieder mußte sich G.E.I.L. in´s Seil retten, um sich von seinem Gegner zu lösen - der den Aufforderungen von Referee Norbert Pusch nur sehr langsam folgte. Als Ulf Herman dann nach einem Sunset Flip, zur Freude der ein oder anderen Zuschauerin, an G.E.I.L.´s Hose zog und sein Hinterteil zu sehen war. Damit war bei G.E.I.L. erstmal das Fass übergelaufen. Er schnappte sich seinen Gürtel und machte Anstalten die Halle zu verlassen. Sein gekränkter Stolz und Schmährufe von Ulf Herman und aus dem Publikum konnten ihn jedoch zur Fortsetzung des Matches bewegen. Ulf Herman fragte seinen Gegner in der Folgezeit immer wieder, ob er denn ein harter Bursche sei, wärhrend er zumeist Haltegriffe ansetzte um den German Champion mürbe zu machen. Inspiriert von der Ansetzung des Leitermatches für später kroch er unter den Ring und holte eine Leiter hervor - mit zwei Sprossen und einer Gesamthöhe von etwa 30 Centimetern. Damit hatte er erstmal die Lacher des Publikums auf seiner Seite. G.E.I.L. wurde dieser Zirkus zu viel und er erwägte ein zweites Mal aus der Halle zu verschwinden und durch Countout seinen Titel zu behalten. Dabei machte ihm allerdings Commissioner Matthias Treu einen Strich durch die Rechnung. Er fing den Champion am Eingang ab und machte ihm klar, daß er bei einem absichtlichen Countout nicht nur das Match verliert, sondern auch den Titel. Daher entschied sich G.E.I.L., wenn auch zögerlich, das Match fortzusetzen. Beide Wrestler scheuten sich nun auch keineswegs die Leiter einzusetzen. Ulf Herman sprang mit einem Headbutt auf seinen Gegner, während kurz darauf G.E.I.L. mit einem Elbowdrop von der Leiter seinen Gegner schwächte. Dann verlagerte sich das Matchgeschehen auch nach außerhalb, wo sich beide nichts schenkten und G.E.I.L. durfte Bekanntschaft mit dem Tisch des Zeitnehmers machen. Nachdem die Kontrahenten schließlich wieder im Ring waren wollte Ulf Herman den Sack zu machen. Er hatte G.E.I.L. auch drei Mal bis drei mit den Schultern auf der Matte, aber 2x stellte Referee Norbert Pusch fest, daß er wegen plötzlich aufgetretenen Schulterschmerzen kein drittes Mal auf den Ringboden schlagen konnte. Beim dritten Mal verhinderte eine laufende Nase und der Griff nach einem Taschentuch den Threecount. Ulf bemerkte also, daß er so den Titel nicht gewinnen kann. Daher nahm er sich Norbert Pusch zur Brust und attackierte ihn. Er hing ihn kopfüber in der Tree of Woe Position in die Ringecke, stellte die Leiter vor das Gesicht des Headreferees und verpasste ihm damit einen Baseballslide. Dies bedeutete natürlich die Disqualifikation als der Ref wieder zu sich kam. G.E.I.L. wußte, daß er heute keinen Blumentopf mehr gewinnen konnte, schnappte sich seinen Gürtel und suchte das Weite - jedoch nicht ohne eine Herausforderung von Ulf Herman zu hören - dem wäre ein First Blood Match um den Titel in Zukunft recht.
Cruiserweight Match:
Jonny Storm besiegte Leon Martinez
Zu Beginn des Matches stellte Jonny Storm gleich einmal klar, daß er aus England stammt - und England ist viel besser als Deutschland. Dann bot erin einer fairen Geste Leon Martinez die Hand zu einem Handschlag unter Sportsmännern an. Nach kurzem Zögern lies sich Martinez darauf ein - ein Fehler wie sich herausstellen sollte, denn Storm nutzte dies zu einer unfairen Attacke um sich den Vorteil zu sichern. Was folgte war wohl eines der schnellsten und technisch ausgereiftesten Cruiserweight Matches unter dem Banner der ACW. Beide Wrestler schenkten sich nichts und gingen mit ihren Kontern und Offensivaktionen volles Tempo. Storm griff dann noch einmal in die Trickkiste und spielte eine Verletzung im linken Knie vor. Als Referee Jan Merker Martinez in eine neutrale Ecke schicken wollte um sich Storm zu widmen, war der auf einmal wieder geheilt und attackierte den Spanier von hinten. Die wohl spektakulärste Aktion in dem Match spielte sich außerhalb des Ringes ab. Storm raste auf Martinez zu, der duckte sich ab und katapultierte den Engländer nach oben. Geistesgegenwärtig konnte sich Storm an einem Basketballring festhalten, der dort angebracht war, packte Martinez mit den Beinen und beförderte ihn mit einem Hurricanrana auf den Hallenboden. Jonny konnte dann einige Cover ansetzen, aber Martinez bekam immer in letzter Sekunde die Schulter von der Matte, was Storm langsam verzweifeln lies. Dies tat er auch lautstark kund, verzichtete aber auf langatmige Diskussionen mit dem Referee. Eine Verletzung an der linken Schulter von Martinez und ein Frankensteiner von Storm waren dann letztendlich die Faktoren für den Sieg vom "Wonderkid". Aber zu den Siegern müssen hier auch die Zuschauer gezählt werden, die beiden Kontrahenten ihren Respekt mit Applaus zollten. Nichts desto trotz endete das Match so, wie es schon begonnen hatte. Storm lies es sich nicht nehmen seinen Gegner noch einmal unfair zu attackieren und warf ihn aus dem Ring.
Wrestlerprofile: Jonny Storm
Leitermatch um den EWA Weltmeisterschaftstitel:
Chris The Bambikiller (C) besiegte Michael Kovac
Beide Wrestler begannen das Match klassisch mit einer Reihe von Haltegriffen und Kontern um den Gegner mürbe zu machen und Kovac nutzte es nebenbei auch noch dazu um seinen Gegner verbal niederzumachen. Nach einem Reverse Piledriver konnte sich Bambikiller einen Vorteil verschaffen und holte die Leiter in den Ring. Sie wurde allerdings nicht zum Klettern eingesetzt, sondern in der Ecke aufgestellt, wo Kovac nach einem Whip-In gegen sie prallte. Eine weitere unliebsame Begegnung mit der Leiter hatte der Herausforderer, als Bambikiller die Leiter zwischen die gespreizten Beine von Kovac legte und einen Baseballslide dagegen zeigte. Kovac erholte sich davon jedoch schneller als man erwarten konnte und startete den ersten Versuch den Gürtel von der Hallendecke zu lösen. Er wurde allerdings jäh von einem Shoulderblock gegen die Leiter von Bambikiller gestoppt. Kovac rächte sich mit einem DDT sowie einem Faceslam auf die Leiter und beförderte den EWA Champ nach draußen, wo es einen Schlagabtausch gab. Den ersten Versuch von Bambikiller an das Gold zu kommen verhinderte Kovac mit einem Tritt gegen die Leiter. Kurz darauf startete Kovac seinen zweiten Versuch die Leiter zu erklimmen, aber Chris The Bambikiller tat es ihm gleich, und sie trafen sich oben auf der Leiter. Kovac hatte hierbei das schlechtere Ende für sich zu verbuchen, denn er wurde mit einem Backdrop auf den Ringboden befördert. Aber auch davon lies er sich nicht beeindrucken, startete eine neue Offensive und positionierte die Leiter in der Ecke. Ein Big Splash von der Leiter verfehlte allerdings sein Ziel. Ein paar Augenblicke später konnte Bambikiller den zweiten Splash im Ansatz auskontern und beförderte Kovac mit einem Superplex von der Leiter. Doch auch das setzte den Mann aus Linz nicht Schach Matt. Nach einem weiterem Schlagabtausch außerhalb des Ringes war es wieder der Herausforderer, der die Leiter nach oben kletterte. Doch Chris The Bambikiller bewies seine Ringübersicht, kletterte auf den Top Turnbuckle und streckte Leiter samt Kovac mit einer Flying Clothesline nieder. Dann stellte er die Leiter auf, kletterte nach oben und konnte den Gürtel herunterholen und somit das Match gewinnen.
Barriere Match um den ACW Heavyweight Titel:
Eric Schwarz besiegte Big Tiger Steele (C)
In circa 2 Meter Abstand um den Ring wurde ein Bauzaun aufgebaut, damit kein Wrestler rein oder raus kann und auch keine Foreign Objects eingesetzt werden können. Comissioner Matthias Treu schaute selbst noch einmal unter dem Ring nach, damit dort nichts deponiert war, was als Waffe eingesetzt werden könnte. Jan Merker war als Referee für die Action im Ring zuständig und Norbert "Lumberjack" Pusch war für die Ordnung außerhalb des Ringes zuständig. Dann wurde der Eingang der Barriere mit einer Kette verschlossen und das Match, auf das alle gewartet hatten, angeläutet. Steele konnte dank Größen- und Gewichtsvorteil wieder den besseren Anfang für sich verbuchen. Doch man merkte Eric an, daß es nicht das erste Aufeinandertreffen der beiden Kolosse war, denn er erwies sich als gut vorbereitet um mit dem Texaner mitzuhalten und ihn auszukontern. Als sich das Match dann das erste Mal zwischen Ring und Barriere verlagerte schleuderte Tiger den Herausforderer mit voller Wucht gegen den Ringpfosten. Eine klaffende Platzwunde auf der Stirn von Schwarz war das Ergebnis dieser Aktion. Tiger konzentrierte sich dann mit einigen Halte- und Würgegriffen darauf den Rücken von Schwarz zu schwächen. Als er dann zu seiner Powerbomb ansetzte konnte sich Schwarz über den Rücken von Steele abrollen und einen Backslide zeigen. Doch Tiger lies sich so schnell nicht überrumpeln. Er mußte aber jetzt von Eric einstecken und rettete sich aus dem Ring. Allerdings setzte Eric mit einem Sprung vom Apron nach und hämmerte dann Tiger gegen den Pfosten und sorgte nach Platzwunden für den Ausgleich. Nach einem High Cross Body von Eric war Tiger am Rande einer Niederlage und konnte sich nur dadurch retten, daß er seinen Fuß auf´s Seil legte. Eine weitere Flugaktion verhinderte Tiger indem er am Seil wackelte und Eric unsanft auf dem Turnbuckle landete. Tiger setzte mit einem Superplex nach - aber der brachte keine Entscheidung. Kurz darauf verspekulierte sich Referee Jan Merker im Ring, als er in einer Ecke stand und ein Reversal eines Whip-Ins nicht mitbekam und KO ging. Sofort wollte Norbert Pusch in den Ring und für seinen Kollegen einspringen. Doch anstatt seiner Arbeit nachgehen zu können wurde er von Big Tiger Steele einfach zu Boden geschlagen. Das reichte Steele aber noch nicht, er wollte Schwarz ganz für sich alleine haben, also hob er ein Teil des Bauzaunes aus der Verankerung und warf den ersten Referee raus, und kurz darauf an einer anderen Stelle auch Norbert Pusch. Wie dumm dieser Plan eigentlich war merkte er kurz darauf, als er Schwarz mit einer Powerbomb dem Erdboden gleich machte und das Cover selber durchzählte. Da dies natürlich nicht anerkannt werden konnte eilte der Comissioner zur Barriere, veranlasste, daß sie aufgeschlossen wird und sprang als Ringrichter ein. Da auch das Tiger nicht den Sieg brachte schlug er auf Matthias Treu ein. Darauf öffnete die Security die Barriere erneut um Treu abzutransportieren. Tiger nutzte das um die Barriere zu verlassen und aus dem Backstagebereich einen Tisch zu holen. Er stellte den Tisch in der Ringecke auf und wollte Schwarz per Whip-In durchhauen, doch der Herausforderer schaffte den Reversal und Steele ging durch den Tisch. Sofort coverte Schwarz den Champ mit einer Brücke und der wiedergenesene Matthias Treu zählte bis drei. Dadurch war die Stimmung von Steele endgültig dahin. Er schnappte sich wutentbrannt den Comissioner und lies ihn mit einer Powerbomb auf den Boden krachen. Als Treu wieder aufgerichtet war lies er sich das Mikro geben und gab bekannt, daß er aufgrund seiner Attacken gegen ihn mit sofortiger Wirkung gefeuert ist. Eric bedankte sich danach bei den Fans, die die ganze Zeit auf seiner Seite standen und ihn unterstützt haben und somit auch zu seinem Titelgewinn beigetragen haben.
Wrestlerprofile: Eric Schwarz
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