ACW Universe Brawl 2000
am 07. Oktober 2000, AC Sportpark in Weinheim
Ringsprecher und Tontechniker Rüdiger Bitzel erläuterte zu Beginn noch einmal alle Neuigkeiten, die sich seit "Doomsday II" im Juli zugetragen hatten, bevor er die gesamte Businnes-Connection zum Interview in die Halle rief.
Eigentlich hatte der Leader dieser Gruppierung (der Business-Man) nur eine Ankündigung zu machen: Nämlich die Vorstellung eines neuen Verbündeten seiner Connection. Doch natürlich nutzte der verhasste Business-Man die Gelegenheit, um mal wieder seine üblichen Beschimpfungen gegen das anwesende Publikum lauthals kundzugeben. Auch all seine "Untergebenen" nehmen langsam aber sicher die Einstellung ihres Mentors an und nutzen jede sich bietende Gelegenheit, um sich mit den Fans anzulegen und sich dabei mächtig unbeliebt zu machen. Als sich Rüdiger dieses üble Gerede nicht mehr anhören konnte, veranlasste er den Business-Man dazu, nun endlich sein neues Connection-Mitglied vorzustellen. Zum Entsetzen aller ACW-Fans war dies niemand geringerer als der geachtete Profi Mr. Natural Wonder. Somit gelang der Business-Connection ein Riesen-Coup! Nicht nur, daß er den unliebsamen Commissioner des VWC "Robb the Steamhammer" unter seinen Fittichen hatte; nun war sich auch noch der gefürchtete Mr. Natural Wonder nicht zu schade, seine Leistungen in den Dienst des Business-Man zu stellen. Somit dürfte die geplante Machtübernahme der ACW durch die Business-Connection (inkl. VWC) einen großen Schritt vorangeschritten zu sein. Es werden in Zukunft harte Zeiten für den offiziellen ACW-Commissioner Dircor und seine loyalen Leuten anbrechen.
Match um den ACW Junior Titel:
Flash Christian besiegte "Bad Boy" Patrick (C)
Der Neuzugang Flash Christian hatte sich bei "Doomsday II" einen Namen gemacht, in dem er den German Patriot besiegte. Heute musste er sich gegen den amtierenden Junior-Champion Bad Boy Patrick beweisen, um zu zeigen, daß er sich seinen festen Platz in der ACW-Juniorendivision verdient hat. Gleich zu Beginn machte sich schon bemerkbar, daß sich beide nichts schenkten und sich gegenseitig mit gefährlichen High-Flying-Moves zu übertrumpfen versuchten. Den Anfang dieses technischen sehr hochwertigen Kampfes machte Bad Boy Patrick, in dem er Christian nach einigen Kraftaktionen zurechtlegte und einen sauberen Moonsault zeigte. Doch dieser ging in’s Leere, was Patrick dazu veranlasste, Flash Christian in hohem Bogen aus dem Ring zu befördern und mit einem gewagten Hechtsprung übers oberste Seil hinaus zu springen. Draußen machte Flash’s Kopf noch kurz Bekanntschaft mit dem stählernen Ringpfosten. Aber diesen verkraftete Christian ziemlich schnell, denn er stieg sogleich auf die Ringkante und sprang mit einem sehr riskanten Vorwärtssalto (Sommersault) auf den außenstehenden Patrick. In diesem mit Abstand besten Match, seit Bestehen der Junior-Division ging es wirklich Schlag auf Schlag. Auch zurück im Ring zeigte BadBoyPatrick sofort eine sehr schnelle Kopfschere. Da der folgende Pin immer noch nicht die nötige Entscheidung mit sich brachte, legte sich der aggresive BadBoy mit dem Ref an. Dies nutze Flash Christian zu einem Pinversuch seinerseits. Doch auch dieser brachte nicht das Ende, denn Flash Christian setzte nun alles auf eine Karte, brachte einen Superplex vom obersten Seil, um gleich danach nochmal aufs oberste Ringseil zu steigen und einen Big-Splash zum besten zu geben. Danach gab es zwei kurzgezogene Suplessen, gefolgt von einem heftigen Superkick. Nun war sich Christian seiner Sache ziemlich sicher und sagte sogar lautstark das Kampfende an. Der folgende Neckbreaker war auch zuviel für seinen Gegner und Flash Christian holte sich somit den ACW-Junior-Title. Es war eine atemberaubende Leistung dieser beiden Youngsters, die mit Sicherheit zu den großen Talenten in der ACW gehören. Mit diesem (zugegebenermaßen) äußerst risikoreichen Match haben sich beide in die Herzen der ACW-Fans gewrestlet.
Wrestlerprofile: Bad Boy Patrick | Flash Christian
Master Blaster Steel besiegte Masked Defender
Heute gab ein Debütant seinen Einstand in der ACW. Sein Name: Master Blaster Steel. Er betrat die Halle mit einem Kostüm, daß entfernt an die legendären "Legion of Doom" aus Amerika erinnert und bei den Weinheimer Fans sofort Anklang fand. Sein Gegner The Masked Defender kam wie üblich völlig vermummt in den Ring und pöbelte gleich seinen Gegner an (der daraufhin von den Fans begeistert bejubelt wurde). Nach dem ersten Überwurf, den The Masked Defender einstecken musste, verließ dieser auch schon freiwillig den Ring. Master Blaster folgte ihm sofort, was in einer kleinen Hetzjagd um das gesamte Seilgeviert endete. Zurück im Ring konnte Master Blaster Steel den Kampf zwar dominieren, aber der Masked Defender herrschte mit reichlich unfairen Aktionen. Gegen Ende des Kampfes konnte Master Blaster Steel einen wirkungsvollen Frankensteiner und sofort danach seinen "Body-Blaster" anbringen, was ihm auch (direkt bei seinem Debüt) den ersten Sieg einbrachte. Es war ein kurzes Match; jedoch ein gelungener Einstand für den neuen Wrestler. Vor allem die Fans dürften ab dem heutigen Tag geschlossen hinter Master Blaster Steel stehen.
Wrestlerprofile: Masked Defender | Master J
Es folgte ein Interview mit einem der heutigen österreichischen Gäste. Gary Mountain betrat die "ACW-Arena" um erstmal allen mitzuteilen, daß es eine Ehre für ihn sei, in Weinheim antreten zu dürfen. Er fügte jedoch gleich hinzu, daß heute auch andere Gäste aus Österreich anwesend wären, vor denen er nicht den geringsten Respekt hätte. Daraufhin betraten eben jene beiden angesprochene Leute die Halle, um die Rede Mountain’s zu stören. Es handelte sich dabei um Robb the Steamhammer und Pete Johnson. Steamhammer bedankte sich als erstes beim Business-Man, daß dieser ihm wieder zur Gelegenheit verhalf, in Weinheim "aufzuräumen". Auch der neue ACW-Commisioner Dircor bekam etlich Verhöhnungen zugewiesen. Als sich Pete Johnson aufspielte und daraufhin ausgebuht wurde, bezeichnete Robb die anwesenden Fans als "ignorantes Pack". Das konnte sich Gary Mountain nun doch nicht länger anhören und legte sich mit Johnson an. Dies löste Spannungen zwischen beiden Parteien aus, was Robb sogar dazu veranlasste, ein sofortiges Match zwischen diesen beiden Erzrivalen anzukündigen. Den Fans wäre dies zwar mehr als recht gewesen, aber beide Ringrichter gingen dazwischen, da die Emotionen im Moment etwas zu hoch waren, um einen regelgerechten Kampf zu gewährleisten.
German Patriot besiegte Business Man durch DQ
Seit sich der smarte German Patriot bei Doomsday II durch einen glücklichen Zufall den BCW-Titel gesichert hat, ist das Verhältnis mit der restlichen Business-Connection mehr als angespannt. Doch seit dieser Zeit wird der junge Wrestler auch begeistert vom Publikum angefeuert, was gegenteilig vorher nicht der Fall war. Heute hatte er es mit seinem Vorgesetzten zu tun, der immer noch stinksauer war, daß jemand aus seinen eigenen Reihen "ihn um den Titel betrogen hatte". (Zur Erinnerung: Der BCW-Titel wurde vom Business-Man selbst in die ACW eingeführt, um sich und seiner Business-Connection selbst ein Denkmal zu setzen). Vor dem Kampf gab der Business-Man dem Patriot die allerletzte Chance, den Titel kampflos an ihn zurückzugeben. Doch dieser zeigte sich ziemlich wagemutig und begann sogleich mit einem hinterlistigen Augenkratzer. Den folgenden Aktionen von seitens des Business-Man wich er geschickt aus, und zog ihm sogar öfters mal die Beine unter dem Boden weg. Etwas später gelang dem Business-Man erstmals eine Aktion und zeigte sofort einen Bodyslam, gefolgt von einem wirkungsvollen Fall-Away-Slam. Die Fans standen natürlich geschlossen hinter dem German Patriot. Diese Unterstützung der Fans baute den Patriot dermaßen auf, daß ihn nach einem Whip-In auch ein schöner Swinging-Neckbreaker gelang, den der Business-Man aber erstaunlicherweise gut wegsteckte. Dafür war der German Patriot nun selbst etwas angeschlagen, was fast das Ende für ihn bedeutet hätte. Denn der folgende Pin wäre schon die Entscheidung gewesen, wenn der eitle Business-Man nicht von sich aus den Pin abgebrochen hätte, da er sich nun im klaren Vorteil sah und meinte, sich nun auf Kosten des Patriot profilieren zu können. Nun zeigte er einen Legdrop und brach den folgenden Pin wiedermals von selbst ab. Er drückte den Patriot in die Ringecke und kam mit einem Splash geflogen. Doch dieser ging gewaltig daneben. Dies war die Zeit für Steamhammer, der nun auf den Ringrand stieg und den Ref ablenkte, um schlimmeres zu verhindern. Diese Zeit nutze der Business Man, um seinen berüchtigten Aktenkoffer zum Einsatz zu bringen. Er holte schon aus, um auf den am Boden liegenden Patriot einzuschlagen, doch genau in diesem Augenblick kam Lumberjack aus der Kabine gestürmt, um ihn an dieser unfairen Aktion zu hindern. Als nun der Ref die Situation mit Robb the Steamhammer soweit unter Kontrolle hatte, drehte er sich um, sah den Aktenkoffer mitten im Ring stehen und den German Patriot daneben am Boden liegen und disqualifizierte nun folgerichtig den Business Man.
Wrestlerprofile: Business Man
Pete Johnson besiegte Gary Mountain
Da Low Down ebenso wie Pete Johnson zur österreichischen PoD-Gruppierung gehört, ließ er es sich natürlich nicht nehmen, seinen Kollegen zum Ring zu begleiten. Gary Mountain ließ sich dadurch jedoch nicht beirren und begann diese Auseinandersetzung mit einer heftigen Clothesline, die beide übers oberste Seil nach draußen beförderte. Zurück im Ring stellte sich schnell heraus, daß Gary Mountain dieses Match sehr fair zu führen versuchte, aber Pete Johnson von Beginn an auf fiese Aktionen setzte um den Sieg zu erringen. Als sich etwas später im Kampf Pete Johnson nach einer Aktion von Gary in die Seile rettete, ließ Gary seinen Griff zwar sofort los, zeigte aber dafür ohne zu zögern gleich ein Cruzifix; was jedoch nichts brachte, denn Johnson konterte sofort mit einem Legdrop. Nun lenkte er die Ringrichterin ab, was der Moment für Steamhammer und Low Down war, um sich hinterrücks um Mountain zu kümmern. Ein Ende fand diese Auseinandersetzung, als sich mal wieder Steamhammer ins Kampfgeschehen einmischte und einen Kofferschlag gegen Mountain einsetzen wollte. Doch Mountain schickte kurzerhand Johnson vor. Zwar reagiert Steamhammer ziemlich schnell und schlug nicht auf seinen eigenen Partner ein, doch schon kam Mountain von hinten mit einem Dropkick, welcher beide Widersacher erwischte. Während all diesen Momenten hatte sich Low Down unbemerkt mit dem Koffer auf die andere Ringseite geschlichen und als Mountain und Johnson etwas später wieder im Ring zugange waren, kam Low Down plötzlich wie aus dem Nichts und schlug Gary Mountain den Koffer über. Die zu diesem Zeitpunkt abgelenkte Ringrichterin zählte den nun folgenden Pin durch und somit hieß der Sieger Pete Johnson.
Wrestlerprofile: Patrick "G.E.I.L." Schulz
Match um den ACW Heavyweight Titel:
Argjend Qufaj (C) gegen Eric Schwarz endete als No Contest
Nun kam es zu der Titelverteidigung vom amtierenden ACW-Heavyweight-Champion Argjend Qufaj. Die Fans konnten über Wochen zuvor im Internet selbst abstimmen, wen sie denn gerne als einen Gegner sehen würden. Die Entscheidung fiel - natürlich - auf Eric Schwarz. Nun hofften natürlich alle Fans, daß man endlich einmal ein faires Wrestlingmatch zwischen zwei würdigen Gegner zu sehen bekam. Jedoch gab es vom Ringsprecher ein Ankündigung, daß wieder mal der Business Man seine Finger im Spiel hatte und es geschafft hatte (durch welche Tricks auch immer), daß es in diesem Match einen Gast-Referee gab. Dies war niemand geringeres als das Business-Connection-Mitglied Head Hunter. Im Laufe des fair geführten Matches beider Gegner stellte sich ziemlich schnell heraus, daß der Head Hunter seine Sache selbst nicht ganz so ernst nahm und bei manchen Pin’s sogar gar nicht mal anfing überhaupt zu zählen. Doch zählte er nicht parteiisch für einen bestimmten Wrestler; nein, bei beiden Gegnern zog er dieselbe Show ab. Das Ende dieser Auseinandersetzung kam, als Argjend am Ringrand außerhalb stand und Eric mit einem Suplex nach draußen befördern wollte. Doch Eric machte seinerseits einen Suplex und kam mit einem Bulldog sofort hinterher. "Natürlich" wurde der Pin nicht mal angezählt. Argjend ging wieder mal ziemlich aggresiv auf den Head Hunter los, welches der Bountyhunter zu einem DDT nutzte und nun ebenfalls den Ref ermahnte, endlich anständig den Kampf zu leiten. Doch diese Ermahnung war der restlichen Business-Connection wohl doch etwas zu heftig, denn alle Connection-Mitglieder kamen in den Ring gestürmt um auf Argjend und Eric einzutreten. Natürlich bedeutete dies die Disqualifikation beider und das Match fand ein unrühmliches Ende. Wann hatte es sowas schonmal gegeben, daß in einem ACW-Match der Ringrichter am unfairsten von allen Beteiligten war? Eric Schwarz war stinksauer auf die Business-Connection die ihm somit die Möglichkeit nahm, den ACW-Titel zu gewinnen, sodaß er kurzerhand Argjend Qufaj und Sergeant zu seinen Partnern ernannte und drei Mitglieder der Connection zu einem 6-Man-Tag-Team am heutigen Abend herausforderte.
Wrestlerprofile: Argjend Qufaj | Eric Schwarz
Head Hunter besiegte Low Down
Nun sollte es zu einem Challenge-Match um ein German-Champion-Titelmatch zwischen Low Down und Leon Martinez kommen. Doch Leon Martinez erschien nicht zur Veranstaltung, so daß der amtierende German-Champion Head Hunter die Halle betrat und allen mitteilte, daß somit Low Down automatisch zum Sieger erklärt wurde und er ihm dieses Titelmatch sofort gewährte. (Zur Erinnerung: Low Down und der Head Hunter sind beide Mitglieder der Business-Connection und somit eigentlich Partner). Der Kampf an sich entwickelte sich zur absoluten Farce. Das Match fand im Grunde genommen nur proforma statt, denn beide hatten abolut nicht vor, dem anderen auch nur im geringsten weh zu tun. Immer wieder fragte sie sich gegenseitig, ob denn alles OK sei und selbst die harmlosesten Haltegriffe wurden mit einer solchen Leichtigkeit ausgeführt, das es schon eine Qual war, diesem "Kampf" zuzuschauen. Als nach einem völlig normalen Whip-In in die Seile Low Down plötzlich zu Boden sackte und sich augenscheinlich widerstandlos pinnen ließ, hatte der neue ACW-Commissioner Dircor von diesem Blödsinn genug und betrat den Ring. Als Strafe für den Head Hunter teilte er diesem gleich mit, daß er bei Wild Christmas gegen Eric Schwarz antreten werde. Auch genehmigte er den heutigen Main-Event (6-Man-Tag-Team) und setzte als Gegner für das Bündniss Schwarz/Qufaj/Sergeant das Team Mr.Natural Wonder/Head Hunter/Low Down zusammen. Doch damit nicht genug: Gewinnt das Team der Business-Connection, bekommt ein Mitglied des Teams einen Titelkampf gegen Argjend Qufaj bei Wild Christmas. Gewinnt das Team um Eric Schwarz, so ist die gesamte Business-Connection dazu verpflichtet, sich noch am heutigen abend komplett aufzulösen! Für Spannung war gesorgt.
Match um die neu eingeführten ACW Tag Team Titel:
Mr. Boombastic und Fireangel besiegten The Ghostbusters
Als nächstes stand der erste offizielle ACW-Tag-Team-Kampf an. Mr.Boombastic und der Fire Angel hatten sich offensichtlich ziemlich spontan auf einen Namen einigen können und kamen unter dem Namen "TNT" in den Ring. Der Kampf gegen die Ghostbuster begann und es stellte sich sehr schnell heraus, daß beide vom Team TNT erstaunlich gut harmonierten. Man bemerkte auch schon zu Beginn, daß der Fire Angel wirklich vorhatte, sich nicht dem unfairen Kampfstil seines Partners anzupassen und um Fairness bemüht war. Aber kaum betrat Mr.Bommbastic den Ring, versuchte dieser mit allen Mitteln anhand unfairer Aktionen den Vorteil zu seinen Gunsten zu wenden, welches aber der Fire Angel am Ringrand lautstark kritisierte. Mr.Boombastic nahm dies auch zur Kenntniss, aber kaum, daß sich Fire Angel mal dem Publikum zuwandte, war es mit der Fairness auch schon vorbei. Die beiden Ghostbusters konnten sich aber erstaunlich gut gegen ihre Gegner wehren und ihre Taktik bestand hauptsächlich aus clever getimten Wechsel und Teamaktionen. Somit bekamen die Zuschauer auch einen abwechslungsreichen und zügigen Tag-Team-Kampf zu sehen. Aber nur, bis sich der Ref rein zufällig neben Mr.Boombastic befand, als Ghostbuster Jonny gerade dabei war, ihn mit Clotheslines zu bearbeiten. Mr.Boombastic zog einfach kurzerhand den Ref vor sich, so daß Jonny ihn mit einer harten Clothesline traf. Der Ref sackte daraufhin benommen zu Boden und war auch die nächste Zeit nicht mehr aktiv am Geschehen beteiligt. Dies war nicht im Sinne des Ghostbusters Jonny gewesen und er kümmerte sich um den bewußtlosen Ringrichter. Als er sich dann wieder seinem Gegner zuwenden wollte, brachte Mr.Boombastic einen Stunner an und stieß daraufhin auch noch Jimmy vom Ringrand. Nun schnappte er sich seinen berüchtigten Schlagstock und wollte Jonny weiter damit bearbeiten. Natürlich war der Fire Angel mit solch einem unfairen Angriff überhaupt nicht begeistert, betrat den Ring und zog Boombastic den Schlagstock aus den Händen und bedrohte ihn nun seinerseits mit dem unerlaubten Gegenstand. Währenddessen rappelt sich Jonny wieder auf und torkelte langsam in Richtung Ringecke, in der sich TNT gerade befanden. In diesem Moment zeigte der Fire Angel sein wahres Gesicht und schlug völlig überraschend auf Jonny ein. Genau in diesem Moment kam der Ref wieder zu sich, und dies nutzte der Fire Angel für den Pin. Da der Ref die letzten Momente das Kampfes nicht mitbekam, zählte er nichtsahnend den Pin durch, und somit sind TNT unfairerweise die ersten offiziellen Tag-Team-Champions der ACW. Alles war also ein perfekt ausgeklügelter Plan gewesen und das neue Tag-Team TNT wird mit Sicherheit in Zukunft für einiges Aufsehen innerhalb der ACW sorgen.
6 Mann Elimination Match:
Karsten Kretschmer, Head Hunter und Low Down besiegten Eric Schwarz, Argjend Qufaj und Sergeant
Der heutige Main-Event versprach eine heiß umkämpfte Angelegenheit zu werden und auch den Fans merkte man es an, daß sie mit Spannung auf diese Auseinandersetzung warteten, nicht zuletzt, da er kurzfristig festgesetzt wurde und auch die Emotionen auf beiden Seiten höher nicht sein könnten. Besonders auf die Begegnung von den beiden Profis Mr.Natural Wonder und Eric Schwarz warteten alle. Mr. Natural Wonder (diesmal mit edler Robe) kam nicht alleine mit seinem Team zum Ring, sondern die ganze Business-Connection ließ sich die Unterstützung nicht nehmen. Schließlich ging es auch um eine evtl. Auflösung der Connection. Einer der beiden ersten im Ring war Mr.Natural Wonder, der es zu Beginn allerdings ziemlich langsam angehen ließ (vielleicht eine bedachte Taktik?). Er wechselte auch ziemlich schnell mit dem Head Hunter, der sogleich gegen Eric Schwarz ranmusste. Eric Schwarz übrigens stand zu Beginn ziemlich lange im Ring und musste dauernd Angriffe der kompletten Business-Connection über sich ergehen lassen, die geschickt den Ringrichter ablenkten. Übrigens konnte man während des kompletten Matches den Business-Man und Robb the Steamhammer ringside beobachten, die sich immer wieder gegenseitig beraten und sich offensichtlich sehr gut miteinander verstehen. Plötzlich, nachdem der Bountyhunter den Head Hunter auffing, kam Mr.Natural Wonder mit einem Dropkick auf beide und dem Head Hunter gelang es daraufhin tatsächlich, Eric Schwarz zu pinnen. Nicht weiter verwunderlich, denn Schwarz musste schon einiges von der Connection über sich ergehen lassen. Der nun folgende Sergeant musste kurz darauf nach mehreren übertrieben harten Attacken von Kretschmer auch leider viel zu früh den Ring verlassen und folgte dem Bountyhunter in die Umkleidekabine. Nun hieß es also schon Argjend Qufaj alleine gegen gleich drei Gegner auf einmal. Doch Argjend ließ sich dadurch nicht beirren und er gab einige schöne Kampfsequenzen zu beobachten. Welcher dabei sein Gegner war, war ihm anscheinend völlig egal, denn er kämpfte sich hartnäckig von Move zu Move. Vor allem der Head Hunter setzte dem Champf ganz schön zu, aber dieser fand immer wieder eine Möglichkeit, sich herauszuwinden. Ein überraschend angesetzter Qufaj-Plex war dann auch das Ende für den Head Hunter. Nun gab sich Mr.Natural Wonder die Ehre und Qufaj gab sein letztes. Doch als Low Down etwas später den Ref ablenkte, nutzte Mr.Natural Wonder diesem Moment um außerhalb des Ringes Argjend ein robustes Eisentablett über den Kopf zu ziehen. Die war für Argjend zuviel und Mr.Natural Wonder gewann somit unfair diesen Main-Event. Trotzdem war Argjend Qufaj natürlich weiterhin der ACW-Champion und alle Fans durften sich schon auf die Auseinandersetzung "Mr.Natural Wonder vs Argjend Qufaj" bei Wild Christmas freuen.
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