ACW Summer Fest 2003
am 28. Juni 2003, AC Sportpark in Weinheim - Bildergalerie
Genosse Boris besiegte Wild Man
Die beiden Genossen warem vom Anblick des Wild Mans wenig angetan und fragten wieso man ihnen so einen Gegner vorsetzt. Die beiden Genossen griffen den Wild Man sofort gemeinsam von hinten an um sich so einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Dem Wildman schien dies allerdings wenig auszumachen, denn der massige Urwaldbewohner konnte beide erstmal abfertigen, bis Referee Diether Budig Genossen Michail des Ringes verwies. Dies hielt den Anzugträger jedoch nicht davon ab im Verlauf des Matches das ein oder andere Mal seinem Partner wieder zu einem unfairen Vorteil zu verhelfen. Mit fortlaufender Kampfdauer kam Genosse Boris immer besser mit seinem unkonventionellen Gegner zurecht und setzte vor allen Dingen auf Aufgabegriffe um ihm die Luft zu rauben - natürlich immer wiede begleitet von unfairen Eingreifens von Michail, bis Diether Budig dem energisch ein Ende setzte. Nachdem sich der Wild Man noch einige Male erfolgreich gegen den numerischen Nachteil durchsetzen konnte, übersah Diether Budig, daß Genosse Michail den Fuß vom Wild Man festhielt als dieser Boris mit einem Suplex in den Ring holte. Boris landete auf dem Wild Man, der sich aus dem Cover Dank Michail nicht mehr befreien konnte. Doch die Rache des Wild Man ließ nicht langs auf sich warten, als ein zweiter Wild Man in die Halle kam und die Genossen noch einmal ordentlich einstecken mußten.
Wrestlerprofile: Wild Man
6 Mann Tag Team Match:
War Wolf, Mr. Boombastic und Flyin´ Dragon besiegten Matt Summers und die Turkish Fanatics
Matt Summers wollte in diesem Match Rache für die, in seinen Augen ungerechtfertigte, Niederlage gegen den War Wolfe von der letzten Saturday Night nehmen. Für dieses Vorhaben hatte sich Summers die Turkish Fanatics als Verstärkung mitgebracht. Summers und der War Wolf begannen das Match auch gleich, doch als Summers einsehen mußte, daß er erstmal nicht viel gegen den War Wolf ausrichten konnte, schickte er Aykut in den Ring. Das Team von Summers konnte sich durch mehrere Wechsel einen Vorteil erarbeiten, während sie den Flyin' Dragon im Ring hielten. Mit der Zeit konnte man lebhaft spüren, wie das Team um Matt Summers interne Schwierigkeiten hatte, immer wieder schnitten die beiden Türken Summers bei Wechseln und sprachen nur türkisch, was dem Team Kapitän sauer aufstieß. Mit Mr. Boombastic hatten die Turkish Fanatics in der Zwischenzeit ein neues Opfer gefunden, das sie rigoros bearbeiteten. Die fünf Männer im Ring (Matt Summers wurde weiterhin von den Turkish Fanatics außen vor gelassen), schenkten sich im Verlaufe des Kampfes nichts, und durch ständige Wechsel war immer für viel Abwechslung gesorgt. Am Ende des Matches hatten die Turkish Fanatics schließlich eine Einsicht und wechselten den lauthals schreienden Summers ein. Mit seiner hochnäsigen Art stolzierte er in den Ring und zog den Flyin' Dragon nach oben. Er schien den Dragon komplett zu unterschätzen, denn dieser reagierte blitzschnell und übertölpelte ihn mit einem Einroller, der seinem Team den Sieg brachte.
Andy Douglas besiegte Jonny Storm
Jonny Storm ließ es sich vor dem Kampf wieder nicht nehmen den Ringsprecher und das deutsche Publikum zu beleidigen. Andy Douglas verteidigte das Weinheimer Publikum umgehend und der Kampf konnte beginnen. Douglas nutzte in der ersten Phase des Kampfes seine durch die Größe bedingten Hebelkräfte, die Storm aber immer wieder durch seine Geschicktheit und Schnelligkeit auskontern konnte. Andy bewies jedoch mehrere Male, daß er sich auch was Aktionen vom Seil und aus dem Ring heraus nicht vor dem Briten verstecken muß. Storm konnte sich immer mehr Vorteile in dem Match erarbeiten, nicht zuletzt durch unfaires Würgen mit den Händen oder in den Seilen hier und da. Nach einigem hin und her meldete sich Douglas mit einem beeindruckenden Vertical Suplex in das Match zurück und wollte das Match mit einem Tornado DDT beenden, doch Storm konterte ihn aus und zeigte eine artistische Huricanrana vom dritten Seil, nachdem er vorher erst auf das zweite Seil gesprungen war. Andy erholte sich relativ schnell wieder und verpasste Storm einen Spin Kick vom dritten Seil. Leider traf er dabei auch den Ringrichter Diether Budig. Als sich Douglas um den Ref kümmerte schlug Storm ihn mit einem Stuhl nieder, doch das reichte nicht zum Sieg. Storm bedrengte daraufhin Budig in der Ecke und coverte dann noch einmal Douglas in hochnäsiger Art. Douglas nutzte dieses lässige Cover aus und rollte den Briten zum Sieg ein. Dass Storm ein schlechter Verlierer ist, bewies er noch, indem er Diether Budig nach dem Kampf aus dem Ring warf.
Wrestlerprofile: Andy Douglas | Jonny Storm
Chris The Bambikiller besiegte Leon Van Gasteren
Der fliegende Holländer Leon Van Gasteren hatte bei seinem ersten ACW Match gleich eine ganz schwere Aufgabe. Nicht nur, weil sein Gegner Chris The Bambikiller war, sondern auch, weil EWC Referee Norbert Pusch das Match leitete. Leon konnte sich nicht für die Ermahnung vom Bambikiller vor dem Match begeistern seine Haare und sein Gesicht in Ruhe zu lassen, nachdem er einen Side Headlock angesetzt hatte, zerrte er einige Male unfair an den Haaren um den Österreicher nicht entkommen zu lassen. Das EWC Mitglied reagierte darauf mit einer Auszeit außerhalb des Ringes und verlagerte sich auf unfaire Aktion zusammen mit dem EWC Commissioner um Van Gasteren zu schwächen. Dem wendigen Holländer gelang es jedoch immer wieder durch schnelle Aktionen den Anstrenungen des Bambikillers entgegen zu wirken. Dabei setzte er auch auf spektakuläre Aktionen vom Seil aus in den Ring oder sogar ganz nach draußen. Nach solch einer Aktion, genauer gesagt einem Dropkick vom dritten Seil hätte es auch beinahe für einen Sieg des Holländers gereicht, doch ein behäbiges Anzählen von Pusch und die Energiereserven des Bambikillers wirkten entgegen. Daß Aktionen vom Seil nicht umsonst High Risk Aktionen heißen, mußte Leon schmerzhaft lernen. Ein danebengegangener Elbowdrop läutete das Ende ein, Chris the Bambikiller zog seinen Bambi Deathshot durch und damit war das Match beendet. Anschließend brachte sich der Bambikiller großspurig für ein ACW Titelmatch in´s Gespräch.
Match um den ACW World Heavyweight Titel:
Eric Schwarz (C) besiegte Igor
Der Russe Igor, der für Moldawien antritt, konnte mit einem beeindruckenden Körperbau aufwarten. Eric Schwarz sah man aber sofort an, daß er sich davon nicht einschüchtern ließ. Eric suchte sein Heil in der Offensive, mußte aber feststellen, daß er bei Lock Ups kräftemäßig den Kürzeren zieht. Igor setzte das ganze Match über auf Kraftaktionen und versuchte wiederholt mit Bear Hugs und anderen Aufgabegriffen den Champion zu schwächen. Das gelang ihm nur zum Teil, denn Eric konnte immer wieder mit einer Reihe von Offensivaktionen wie diversen Suplessen und Kicks das Gleichgewicht herstellen. Je länger das Match ging, umso mehr verließen auch den Russen die Kräfte. Nach einer Reihe von harten Aktionen gegen den Champion war sich Igor sicher das Match in der Tasche zu haben und stieg für ein Maneuver auf´s Seil. Eric reagierte blitzschnell, stand auf, fing ihn auf dem Seil ab und ließ ihn mit einem Superplex auf die Matte krachen. Danach konnte Eric Igor pinnen und hatte seinen Gürtel ein weiteres Mal erfolgreich verteidigt.
Wrestlerprofile: Eric Schwarz | Igor
Leitermatch um den ACW Cruiserweight Titel:
Master J (C) besiegte Toby Nathland
Eigentlich hätte dieses Match für Toby Nathland ein Handicapmatch sein sollen, aber wegen einer Verletzung konnte Master J nicht auf die Hilfe seiner Partnerin Blue Poison zurückgreifen. Toby Nathland hatte keine Zeit zu verlieren und stürmte sofort auf den posierenden Master J los. Der konnte allerdings schnell Toby Nathland aus dem Ring werfen und startete den ersten Versuch mit der Leiter den Gürtel zu holen. Toby konterte diesen Versuch aus, kletterte Master J nach, nahm ihn auf die Schultern und ließ ihn von weit oben auf die Ringmatte krachen. Die Leiter sollte in den folgenden Minuten noch einige Male im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Beide setzten ihre eigene Gesundheit auf´s Spiel um den Gegner zu schwächen.Zu den waghalsigsten Maneuvern gehörte unter anderem ein Fallaway Slam von der Leiter gegen Nathland, ein Splash von der obersten Sprosse der Leiter von Nathland, der sein Ziel verfehlte und diverse Schläge mit der Leiter in das Gesicht des Gegners. Mit dem Top Rope Frankensteiner wollte Nathland den Sack zu machen, aber Master J konterte diese Aktion in eine Powerbomb vom zweiten Seil und gab sich siegessicher. Das hätte er lieber nicht tun sollen, denn Toby warf ihn nur wenige Sekunden später gut erholt mit einem Backdrop aus dem Ring und schmiß die Leiter gleich hinterher. Leider traf die Leiter nicht ihr Ziel, sondern die Ringrichterin Anne, die auch sofort KO ging. Als sich Nathland um die angeschlagene Offizielle kümmerte, zog Master J ein paar Handschellen unter dem Ring hervor, kette Nathland an´s unterste Seil und baute die Leiter auf. Master J stieg langsam die Leiter nach oben, bis auf einmal Andy Douglas in den Ring rannte und Master J mit einem Sunset Flip von der Leiter beförderte und schließlich den Gürtel selber holte. Der inzwischen losgeschnittene Toby Nathland und Andy Douglas klatschten sich ab. Toby griff sich den Gürtel, den Douglas aber nicht hergeben wollte. Bei ihm schien eine Sicherung durchgebrannt zu sein, denn er schlug Nathland mit dem Gürtel nieder, schmiß das Corpus Delicti auf Master J und erklärte der Ringrichterin, daß Master J gewonnen hatte. Somit hatte Toby Nathland zum dritten Mal unfair ein Titelmatch verloren - und wütend kündigte er im Ring an auf den blöden Titel zu verzichten. Er wird sich nun um Andy Douglas kümmern.
Wrestlerprofile: Master J
Falls Count Anywhere Match:
Ulf Herman besiegte Flash Barker
Wie es schon fast für Engländer Tradition zu sein scheint, riss der Londoner Barker zuerst mal das Mundwerk auf und verkündete, daß er besser ist als jeder Deutsche, vor allem besser als Ulf Herman. Er soll jetzt in den Ring kommen, dann wird er ihm zeigen aus welchem Holz er geschnitzt ist. Dem Hannoveraner kam diese Einladung gerade recht genau wie die Bestimmung, daß Pinfalls überall in und um der Halle zählen, denn so kann er problemlos auf seine geliebten Spielzeuge zurückgreifen, die er unter dem Ring findet. Der bullige Barker, der neben Wrestling auch noch sehr erfolgreich Shootfighting betreibt, setzte auf sein Wissen und hielt Herman mit Arm- und Beinhaltegriffen im Schach. Herman dachte nicht im Traum daran aufzugeben und kämpfte sich konsequent aus jedem Aufgabegriff heraus. Dann kamen die besagten "Spielsachen" zum Einsatz. Neben einem Schneeschieber, zwei Hockeyschlägern, einer Mülltonne und einem Absperrhütchen kam auch eine überdimensionale Hartplastikflasche eines Wasserspenders zum Einsatz. Die beiden Wrestler schenkten sich dabei nichts und gaben alles. Ein weiteres Highlight dieses Kampfes war der draußen aufgebaute Swimming Pool mit kaltem Wasser in dem beide baden gingen. Nachdem die Beiden nun klatschnass waren, kämpften sie sich ihren Weg langsam in den Ring zurück. Dort gelang Ulf der Sieg nach einem Piledriver und er ließ sich, immer noch durchnässt, gebührend vom Publikum feiern. Er hatte letzlich auch noch ein paar Worte für den Bambikiller übrig, und sagte dem an den Ring gekommenen Österreicher, daß wenn er ein Match um den ACW Titel möchte, dann muß er erst an Ulf Herman vorbei - sofern er den Mut dazu hat.
Wrestlerprofile: Flash Barker | Ulf Herman
Match um den EWC Intercontinental Titel:
Karsten Kretschmer (C) besiegte The Iceman
Der körperlich unterlegene Kretschmer konnte sich auf die Dienste von Referee Norbert Pusch in diesem Match verlassen. Unbeeindruckt davon zeigte sich der Iceman als er den Ring betrat. Zu Beginn des Matches entwickelte sich ein Duell der Fangruppen darum, wer lauter schreien kann. Der Iceman begann das Match mit harten Schlägen, einer gewaltigen Clothesline und einem beeindruckenden Vertical Suplex. Kretschmer kam erst langsam in´s Match, mußte objektiv betrachtet aber mehr einstecken. Norbert Pusch tat mal wieder alles um seinen Favoriten zu helfen, nicht nur half er ihm aus einem Boston Crab heraus an´s Seil zu kommen, er unterbrach auch ein Anzählen vom Iceman und kämmte sich lieber die Haare. Kretschmer und Iceman lieferten sich ein offenes Match und Kretschmer verlagerte sich mit Sleeperholds immer mehr darauf seinen Gegner zu schwächen und selber zu neuer Kraft zu kommen. Doch Iceman powerte sich aus allen Aktionen raus und hätte das Match sicherlich gewonnen, wenn da nicht Norbert Pusch gewesen wäre. Kretschmer versuchte alles um zu gewinnen, doch nicht mal ein Belly To Belly Suplex vom zweiten Seil konnte den Österreicher bis drei auf der Matte halten. Erst eine Ablenkung vom plötzlich am Ring aufgetauchten Igor ermöglichte es dem Hamburger seinen Gegner siegreich einzurollen. Allerdings übersah Norbert Pusch dabei noch mehr oder weniger unabsichtlich, daß der Iceman bei drei die Schulter von der Matte hatte - am Ergebnis konnte aber niemand mehr etwas ändern. Igor wurde für diese Tat mit einem EWC T-Shirt belohnt und als das neueste Mitglied der Elite Wrestling Corporation vorgestellt.
Wrestlerprofile: Iceman | Karsten Kretschmer
Match um den ACW German Titel:
Michael Kovac besiegte Patrick "G.E.I.L." Schulz (C)
Vor wenigen Wochen waren diese beiden Wrestler noch die besten Freunde - heute waren sie sich Spinnefeind, da Michael Kovac seine gute Seite entdeckt hatte. Und um zu zeigen, daß man nicht schummeln muß um zu gewinnen, wollte er Schulz den Titel abnehmen, den er weit über ein Jahr sein Eigen nennen durfte. Wie zwei wütende Stiere gingen die beiden Gegner am Anfang aufeinander los. Mit Tritten, Schlägen und Clotheslines jeder Art setzten die beiden sich zu, bis Patrick Schulz sich die erste Auszeit des Matches nahm. Kovac konzentrierte sich mit den nächsten Aktionen darauf den linken Arm von Schulz zu schwächen. Schulz revanchierte sich seinerseits mit einem Abdominal Stretch. In der Folge merkte man deutlich, daß sich die beiden Männer fast in und auswendig kennen, denn keiner konnte sich über eine längere Zeit einen Vorteil sichern, immer machte ein Konter dem jeweiligen Gegner ein Strich durch die Rechnung. Kovac griff ganz tief in seine Trickkiste um Schulz zu besiegen, doch immer kam er rechtzeitig aus dem Cover heraus oder Referee Pusch zählte einfach nicht bis drei. Nachdem Pusch Kovac dreimal so den Sieg verwehrt hatte, rannte ACW Commissioner Matthias Treu energisch in den Ring und zählte ein angefangens Cover von Pusch zu Ende und damit war die Titelregentschaft von Schulz Geschichte. Doch das schien zunächst nebensächlich. Mehrere ACW und EWC Wrestler rannten in den Ring und sorgten für ein großes Chaos. Ulf Herman, der Iceman und Eric Schwarz konnten die Elite Wrestling Corporation vertreiben und zum ersten Mal seit langem konnte die ACW zum Ende einer Veranstaltung ausgiebig feiern. Und man konnte ihnen ansehen, wie sie es genossen.
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