ACW Saturday Night 18 - Tag Team Night
am 10. Mai 2003, AC Sportpark in Weinheim - Bildergalerie
War Wolfe besiegte Matt Summers
Für den War Wolfe war es das erste Match in Weinheim, und mit seinem muskulösen Körper konnte er Summers gleich Paroli bieten. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichener Kampf unter der Leitung von Referee Diether Budig. Nach wenigen Minuten drehte der War Wolfe auf und setzte Summers mit Kraftaktionen und einem Sleeperhold zu, bis er von einem Dropkick Summers überrascht wurde. Beide Männer wollten nun eine Entscheidung. Matt Summers hatte nach einem Top Rope Splash gute Karten, aber der War Wolfe konnte sich noch einmal befreien. In der Folge versuchten beide Männer den Gegner bis 3 auf die Matte zu schultern. Dem War Wolfe gelang dies nach einer Powerbomb schließlich. Summers war nach dem Kampf sichtlich sauer, mußte sich aber mit der Niederlage abfinden.
Wrestlerprofile: Matt Summers | War Wolf
Wildcard Match:
Ahmed Chaer und René Light besiegten Flyin´ Dragon und José Lopez
Für die vier Beteiligten war dies natürlich eine denklich schlechte Konstellation, trafen doch jeweils zwei feste Tag Teams gemischt gegeneinander an. Die vier nahmen es sportlich fair, reichten sich die Hand und begannen den Kampf. René Light und der Flyin' Dragon begannen das Match, doch es hieß sehr schnell Partner gegen Partner in Persona von Light und José Lopez, die bewiesen wie spektakulär Wrestling sein kann. Viele Wechsel sorgten für ein flüssiges und beim Publikum sehr gerne gesehens Match an. Man merkte deutlich, daß sich keiner der vier von seinem eigentlichen oder momentanen Partner nachsagen lassen wollte nicht alles gegeben zu haben. Besonders deutlich war das bei Ahmed Chaer zu sehen, der dem Flyin' Dragon sehr harte Aktionen verpasste, unter anderem einen schmerzhaft aussehenden Brainbuster. Light folgte diesem Beispiel und hätte mit einer Tiger Bomb gegen Lopez beinahe für die Entscheidung gesorgt. Spektakulär ging es weiter - Light sprang mit Anlauf vom Rücken seiner Partner über das dritte Seil auf seine Gegner und nur kurz darauf landete auch Ahmed auf ihnen, nachdem sie sich wieder aufgerappelt hatten. Als alle Beteiligten wieder im Ring waren, konterte Ahmed einen Sunset Flip vom Dragon aus, kniete sich auf ihn und hakte die Beine zum Sieg ein. Der Dragon schien diese Niederlage nicht gut verkraftet zu haben. Er ließ das Angebot eines Händeschüttelns von Chaer verstreichen, schmiß ihm heißspornig einige deftige Worte an den Kopf und verließ angesäuert die Halle.
Commissioner Matthias Treu rief Michael Kovac, Patrick Schulz und ACW World Heavyweight Champion Eric Schwarz in den Ring und informierte die Wrestler und Zuschauer darüber, daß Chris The Bambikiller nach einer Attacke von Schulz vor der Saturday Night Veranstaltung verletzt wurde und im Krankenhaus ist. Er wird nicht als Eric Schwarz´s Tag Team Partner zur Verfügung stehen können. Michael Kovac forderte daraufhin ein Rückmatch gegen Eric Schwarz um den Titel, das er von Back Splash noch ausstehen hat. Patrick Schulz, der dabei außen vor wäre, zeigte sich nicht begeistert und versuchte Kovac davon abzubringen und aus dem Match ein Handicap Match zu machen. Kovac verneinte Schulz´s Anliegen jedoch, einigte sich mit Schwarz per Handschlag und Commissioner Treu setzte das Match offiziell fest.
ACW Cruiserweight Championship:
Master J (C) besiegte Toby Nathland durch Disqualifikation
Toby Nathland wußte sofort die Sympathien der Fans auf seiner Seite, als er unter großem Jubel in die Halle kam und sich über Master J mit den "Schlumpf"-Rufen lustig machte. Master J hatte zur Unterstützung seine Begleiterin Blue Poison mitgebracht. Das Match war auch gleichzeitig das Debüt von Ringrichterin Anne Gogolok. Nathland war immer noch sauer wegen seiner Niederlage gegen Master J von Back Splash und machte auch keinen Hehl daraus. Der Champion setzte vor allem auf unfaire Aktionen wie Haare ziehen und provokative Schläge, um Nathland noch wütender zu machen und ihn so vielleicht zu Fehlern zu zwingen. Diese Taktik zahlte sich aber nicht aus. Bemerkenswert war ein Sprung über das dritte Seil vom Herausforderer auf den Champion mit anschließender Kopfnuss mit Master J und Blue Poison. Toby hatte nun Oberwasser und trotz der ein oder anderen unfairen Aktion von Blue Poison hatte er Master J am Rande einer Niederlage. Der Champion schien entschlossen die Halle zu verlassen und den Kampf durch Auszählen zu verlieren. Toby gefiel diese Aussicht natürlich nicht und er stürmte mit einem Stuhl auf Master J heran, doch der wich geistesgegenwärtig aus und zog Blue Poison in die Schußlinie. Als sich Toby um sie kümmern wollte, schlug ihm Master J mit dem Titelgürtel gegen den Kopf. Der erhoffte Pinfall gelang ihm danach nicht, aber das Geschehen hatte sich zu Gunsten von Master J gewendet, denn Nathland mußte Aktion nach Aktion einstecken - aber ohne den Sieg verbuchen zu können. Gefrustet holte sich Master J von der noch angeschlagenen Blue Poison einen Schlagring, aber die wachsamen Augen der Ringrichterin verhinderten einen sofortigen Einsatz, daher versteckte er ihn in seinen Hosen. Nathland konnte sich wieder erholen, konterte Master J mit einem illegalen Tritt aus und setzte ihn schmerzhaft auf´s Seil. Schließlich griff Blue Poison ein, doch anstatt Toby Nathland eine Ohrfeige zu verpassen, traf sie Master J und wieder knallten beide unfreiwillig gegeneinander. Das Chaos im Ring nahm zu, als Ringrichterin Anne von Nathland in die Ecke gedrückt wurde und nicht mitbekam, wie Blue Poison Nathland mit dem Schlagring niederstreckte. Doch auch das reichte nicht aus um Nathland zu besiegen. Der Heddesheimer mobilisierte seine letzten Reserven, hob Master J zum Vertebreaker aus und zog die Aktion durch. Damit gewann Toby den Cruiserweight Titel - allerdings attackierte Blue Poison anschließend die Ringrichterin hinterrücks nach dem Kampf. Anne, die nach diversen kleinen Handgreiflichkeiten von Nathland im Kampf gegen sie, dachte Nathland hätte sie attackiert, hob ihre Entscheidung auf und disqualifizierte Toby nachträglich. Bei dem unglücklichen Verlierer hatte sich nun so viel Wut aufgestaut, daß er Master J und Blue Poison für das folgende Summer Fest zu einem Handicap Leitermatch herausforderte.
Wrestlerprofile: Master J
ACW World Championship:
Eric Schwarz (C) gegen Michael Kovac kam zu keinem Ergebnis
Die beiden begannen das Match mit einem fairen Abklatschen und gingen gleich zur Sache. In der Anfangsphase war das Match sehr ausgeglichen und keiner der Beiden konnte sich einen klaren Vorteil erarbeiten. Nach einigen Minuten konnte Eric Schwarz die ersten Versuche eines Pinfalls anbringen, aber Kovac war noch zu frisch um so früh schon zu unterliegen. In der Folge entwickelte jedoch Kovac ein deutliches Übergewicht in der Offensive gegen den an den Rippen angeschlagenen Schwarz. Doch man sah Schwarz deutlich an, daß er nicht gewillt war seinen Titel an diesem Abend zu verlieren. Er kämpfte sich wieder in das Match zurück. Eine ungewollte Wendung bekam der Kampf, als Referee Diether Budig die Füße von Eric bei einem Bodyslam von Kovac in´s Gesicht bekam. Patrick Schulz rannte sofort in den Ring und schlug Schwarz den German Titelgürtel an den Kopf. Er präsentierte Kovac sein Werk und wollte, daß der Österreicher den Champion pinnt. Doch Kovac schmeckte die Sache nicht, und er weigerte sich strikt einen Vorteil aus dem Eingreifen von Schulz zu ziehen. Plötzlich kam auch noch Chris The Bambikiller hinzu und schien Schwarz helfen zu wollen, doch dann attckierte er auf einmal Kovac und machte zum Schock der Fans mit Patrick Schulz gemeinsame Sache. Kovac mußte sehr viel einstecken, bis der EWC Commissioner mit zwei EWC T-Shirts zum Ring kam und Schulz sowie den Bambikiller als neue Mitglieder der Elite Wrestling Corporation vorstellte. Das Match mußte wegen diesen Geschehnissen natürlich abgebrochen werden. Nachdem die neuen EWC Mitglieder die Halle verlassen hatten, forderten Kovac und Schwarz Rache gegen den Bambikiller, Schulz und den EWC Commissioner in einem Sechs Mann Tag Team Match. Das Match sollte noch am selben Abend folgen.
ACW gegen EWC:
Crazy Sexy Mike (EWC) besiegte Mr. Boombastic (ACW)
Referee dieses Matches, das erst nach einem langen Wortgefecht der beiden Kontrahenten beginnen konnte, war Norbert Pusch. Nachdem Mike immer mehr Hinhaltespielchen zusammen mit dem Referee versucht hatte, stürmte Mr. Boombastic mit einer Serie von Schlägen auf auf Mike ein und begann so das Match. Norbert Pusch und Crazy Sexy Mike wirkten wie ein eingespieltes Paar, denn Pusch ließ Mike immer Hintertürchen für illegale Aktionen oder Eingriffe von Mike´s Begleiterin Wesna offen. Mike verlagerte seine Angriffe auf das linke Bein von Mr. Boombastic und erarbeitete sich so einen Vorteil. Trotz aller Unfairness konnte Mr. Boombastic immer wieder Offensivaktionen starten. Doch immer wieder halfen Wesna, der EWC Commissioner oder Norbert Pusch mit, um die Wirkung der Offensivaktionen verpuffen zu lassen. Nichts desto trotz hatte Mr. Boombastic Mike nach einem Top Rope Splash besiegt, wenn Pusch das Cover nicht in Zeitlupe gezählt hätte. Ein Sunset Flip von Mr. Boombastic hätte wieder eine Entscheidung bringen können, doch ein Eingreifen von Wesna gefolgt von einem Death Valley Driver gegen Boombastic verhinderte einen Sieg für die ACW. Als Quittung kassierte Wesna widerum einen Death Valley Driver. Beim insgesamt dritten Sunset Flip hielt Norbert Pusch Mike fest, verhalf ihm dazu sich auf Boombastic zu knien und zählte den Pinfall in Rekordzeit durch. Die Wut gegen die EWC und ihre üblen Machenschaften, die sich während des ganzen Matches in Mr. Boombastic gebildet hatte, entlud sich einem Top Rope Big Splash gegen den Referee.
Wunsch Tag Team Match - No DQ:
Ulf Herman und Alex The Iceman besiegten Turkish Fanatics
Die Turkish Fanatics hatten mit dem Iceman und Ulf Herman natürlich eine ganz schwere Aufgabe zu bewältigen. Der Hannoveraner brachte sich als "Spielzeug" gleich eine Brett mit zum Ring. Die Türken begannen das Match mit einem Angriff aus dem Hinterhalt, doch dieser Vorteil wärte nicht lange und nur kurz darauf flog Barish unfreiwillig nach draußen auf seinen Partner Aykut. Nachdem sich die Turkish Connection wieder gesammelt hatte, mußte Aykut im eins gegen eins mit dem Iceman, zum Wohlwollen des Publikums, sehr viel einstecken. Wenig später standen sich dann Ulf Herman und Barish gegenüber, und auch hier sahen die Turkish Fanatics nicht viel Land. Ein unfaires Double Teaming der Türken zeigte erste Wirkung gegen Ulf, doch letztendlich machte es den Hannoveraner noch wütender, und als der Iceman ihm zur Hilfe gekommen war, verlagerte sich das Matchgeschehen nach draußen, wo Aykut unsanft durch den Tisch des Ringsprechers befördert wurde. Unzählig weitere Gegenstände kamen zum Einsatz, meistens zur Ungunst der Türken. Referee Diether Budig ließ das alles durchgehen und wertete das Match als einen Streetfight. Nach einem Double Suplex der Türken gegen den Iceman mußte Ulf Herman seinem Partner zu Hilfe kommen, damit er nicht gepinnt wird. Aber das war nur ein kurzer Augenblick in dem Herman und Iceman verwundbar schienen. Nur ein paar Momente später gelang Herman der Piledriver gegen Aykut und fast simultan dazu dem Iceman der Tombstone Piledriver gegen Barish. Diether Budig zählte die Pinfalls simultan durch und die Sieger konnten sich ausgiebig vom Publikum feiern lassen.
Wrestlerprofile: Aykut | Barish | Iceman | Ulf Herman
Six Men Elimination Match:
Team EWC (EWC Commissioner, Chris The Bambikiller und Patrick "G.E.I.L." Schulz) besiegten Team ACW (ACW Commissioner, Eric Schwarz und Michael Kovac)
Als Matthias Treu sah, daß Norbert Pusch Referee dieses Matches sein sollte, kündigte er verschmitzt einen Gastringrichter an: Ulf Herman. Pusch wurde zum Outside Enforcer degradiert. Schwarz begann das Eliminationmatch gegen Eric Schwarz, der recht bald Michael Kovac in den Ring schickte. Der EWC Commissioner konnte keine Offensive entwickeln und mußte mit ansehen, wie Matthias Treu eingewechselt wurde. Die Kräfteverhältnisse wechselten kurz darauf, als der EWC Commissioner Patrick Schulz in´s Rennen schickte und der German Champion durch wiederholte schnelle Wechsel mit Chris The Bambikiller Matthias Treu schwer zusetzte. Treu konnte dann eine Unaufmerksamkeit seiner Gegner nutzen und Michael Kovac einwechseln. Doch auf lange Sicht sah sich auch Kovac den schnellen Wechseln der EWC ausgesetzt und mußte viel einstecken, während Eric Schwarz draußen seinen Einsatz ersehnte. Doch der Wechsel kam nicht und das wurde Kovac zum Verhängnis. Als Ulf Herman von der EWC Ecke abgelenkt war, attackierte Schulz Kovac mit einem Tiefschlag und rollte ihn ein. Da Herman abgelenkt war, zählte Norbert Pusch den Pin durch, obwohl die Beine von Kovac deutlich im Seil waren. Damit war Michael Kovac eliminiert. Der wütende Heavyweight Champion schaffte es schnell wieder den Gleichstand herzustellen, indem er Schulz mit dem Face Crusher eliminierte. Nur kurz darauf ereilte Chris The Bambikiller das selbe Schicksal. Nun hieß es plötzlich 2 gegen 1 für die ACW. Die unfairen Machenschaften der EWC gingen weiter. Nachdem Schwarz auch den EWC Commissioner mit dem Facecrusher zum Pin bereit hatte, bracht Wesna das Anzählen von Ulf Herman ab, während Norbert Pusch ein Brett in den Ring schob und anschließend Herman zu verstehen gab, daß Schwarz das Brett eingesetzt hatte. Herman schenkte der Aussage vertrauen und disqualifizierte Schwarz zu unrecht. Dieser zeigte sich uneinsichtig und handelte nach dem Motto: "Wenn ich schon für einen Schlag disqualifiziert wurde, den ich nicht getan habe, dann schlage ich eben nun mit dem Brett zu." Und genau das tat er auch. Der EWC Commissioner lag scheinbar bewußtlos am Boden und Matthias Treu war der letzte Vertreter der ACW. Er versuchte gleich seinen EWC Kollegen zu pinnen, aber zur Überraschung aller, bekam er seine Schulter vor dem Drei wieder von der Matte hoch. Unfreiwillig rückte Ulf Herman dann wieder in den Mittelpunkt des Geschehens. Zuerst entledigte er sich Norbert Pusch, der ihn erneut von einem Pinfall abhielt. Dies nutzte Crazy Sexy Mike aus um Ulf Herman ein weiteres Brett in den Rücken zu schlagen. Herman, der sich kurz darauf umdrehte und nur Matthias Treu sah, dachte nun Treu hätte ihn diesem Schlag verpasst und wie eine Furie ging er auf den ACW Commissioner los. Nach einem Piledriver des Hannoveraners lag Treu angeschlagen im Ring, den Ulf Herman darauf verließ und Norbert Pusch zählte nur zu gerne das Cover für das EWC Team durch den Commissioner durch. Die EWC konnte nach Back Splash erneut als letztes im Ring feiern.
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