ACW Saturday Night 15
am 19. Oktober 2002, Pestalozzi Schule in Weinheim - Bildergalerie
Zu Beginn der Veranstaltung kam ACW Comissioner Matthias Treu in den Ring und begrüßte die anwesenden Fans. Als erste Amtshandlung gab er bekannt, daß es eine Cruiserweight Battle Royal geben wird. Die beiden Wrestler, die als letztes im Ring übrig bleiben, werden später den neuen Cruiserweight Titel unter sich ausmachen. Dann stellte Treu den verletzten Kosta Kaperdos als Ringsprecher des Abends vor. Kosta hatte gleich schlechte Nachrichten zu vermelden. Die angekündigten Alex The Iceman und Ulf Herman konnten verletzungsbedingt nicht antreten.
Cruiserweight Battle Royal:
Master J, Gangsta und Toby Nathland qualifizierten sich für die nächste Runde
Teilnehmer:
  • Genosse Boris
  • Genosse Michail
  • Master J
  • The Gangsta
  • Andy Douglas
  • Flash Christian
  • Toby Nathland
  • Wildman
Der Wildman war der schwerste aller teilnehmenden Wrestler und somit ein Dorn im Auge der anderen sieben Teilnehmer. Wenig verwunderlich war es also, daß der Wildman auch als erstes die Segel streichen mußte, als er von mehreren Leuten eliminiert wurde. Kurz darauf zeigten sich T.N.T. als interessierte Zuschauer und kamen in die Halle, um sich das Geschehen aus nächster Nähe anschauen zu können. Dies passte ihren Erzfeinden, den Genossen, natürlich gar nicht und sie machten den Fehler dem Geschehen im Ring den Rücken zuzuwenden und mit T.N.T. zu streiten. Dies bedeutet das Ende der Genossen in der Battle Royal, denn sie wurden gleichzeitig von hinten attackiert und über das oberste Seil nach draußen befördert. Von den fünf verbliebenen Männern mußte Flash Christian als nächstes gehen. Er wollte Toby Nathland mit einer schwungvollen Aktion attackieren, doch Nathland duckte sich geistesgegenwärtig ab und Flash katapultierte sich selbst aus dem Ring. Nun entstand eine kleine Pause im Match. Master J und der Gangsta schlossen einen Pakt zur Zusammenarbeit ab, und in der gegenüberliegenden Ringecke taten Toby Nathland und Andy Douglas es ihnen gleich. Die Battle Royal wirkte in der Folgezeit wie ein Tag Team Match, wurde aber zu einem Handicapmatch als Andy Douglas eliminiert wurde. Toby Nathland mußte nun seinem Spitznamen "Braveheart" alle Ehre machen, denn Master J und der Gangsta hielten weiterhin zusammen und taten alles um ihn zu eliminieren. Master J erwies sich hierbei als ausgefuchst und taktisch clever als er dem Gangsta die Ehre überlassen wollte Toby zu eliminieren. Der Gangsta zögerte da nicht lange und hiefte Toby über das dritte Seil. In der Zwischenzeit hatte sich Master J hinter den Gangsta geschlichen, zog ihm die Beine weg. Toby und der Gangsta fielen beide simultan nach draußen und die Referees Diether Budig und Norbert Pusch konnten sich nicht einigen, wer als erstes eliminiert war. Der Comissioner machte aus dem angekündigten Match um den vakanten Cruiserweight Titel kurzerhand einen Three Way Dance.
Joe X Legend kam nun in die Halle um über sein anstehendes Match gegen Patrick Schulz zu reden. Er kann es nicht verstehen, daß ein Wrestler wie Patrick Schulz German Champion ist, ein Mann, den die Fans als "Loser" oder "Schwuler" beschimpfen. Er dagegen hat Respekt vor Deutschland und es wäre ihm eine Ehre den German Titel tragen zu dürfen. Schulz lies diese Aussagen nicht auf sich sitzen und kam in die Halle. Mindestens 20 Frauen hier in der Halle könnten aus eigener Erfahrung bezeugen, daß er nicht schwul ist, sagte G.E.I.L. Legend kam auf das Match vom letzten Saturday Night zu sprechen und sie provozierten sich gegenseitig immer weiter, bis statt Worten die Fäuste flogen. Mehrere Wrestler mußten aus dem Backstagebereich in die Halle rennen, um die beiden Streithähne zu trennen und schafften dies nach einiger Zeit auch.
Tag Team Match:
Swiss Money Holding besiegte T.N.T.
Die Swiss Money Holding kam als erstes in den Ring und stellten sich auf ihre Art und Weise vor. Sie stammen aus der Schweiz, wo jeden Tag die Sonne scheint, der Himmel blau ist und die Leute gebildet sind und ihnen den nötigen Respekt zollen. Dann kamen T.N.T. in die Halle, schafften es jedoch nicht einmal in den Ring, bevor sie von den Genossen attackiert wurden, die Rache für ihr frühes Ausscheiden in der Cruiserweight Battle Royal rächen wollten. Sie rollten Mr. Boombastic zu der Swiss Money Holding in den Ring und schlugen dann weiter auf den Fireangel ein und zerrten ihn mit in den Backstagebereich, wo sie ihm lautstark weiter zusetzten. Der Swiss Money Holding machte es nichts aus, daß Mr. Boombastic nun ein Handicapmatch gegen sie bestreiten mußte. Die Schweizer griffen tief in ihre Trickkiste und konnten die Fans mit gelungenen Double Team Moves beeindrucken. Darunter war eine Art Rammbock in die Ringecke, in der sich Mr. Boombastic befand. Ein besonderes Highlight war ein Springboard Elbowdrop von Double C auf Mr. Boombastic, wobei er erst auf den Rücken seines Gegners sprang und dann auf das Top Rope. Boombastic hatte 2 Phasen im Match, in denen er den Schweizern Paroli bieten konnte, aber der numerischen Überlegenheit der Schweizer war er an diesem Abend nicht gewachsen. Es sollte sogar noch schlimmer kommen. Als Boombastic sein erstes Cover zeigte, kamen auch noch die Genossen zum Ring und lenkten den Referee ab, damit er das Cover nicht sah. Nun war es also ein 4:1 Verhältnis gegen Mr. Boombastic. Nach einem Sunset Flip vom dritten Seil von Double C verpasste Genosse Michail Boombastic einen Schlag mit dem Koffer und die Swiss Money Holding konnte so gewinnen. Die Genossen und die SMH schüttelten sich danach im Ring die Hände und ein Koffer wechselte den Besitzer.
Non-Title Match:
Eric Schwarz (ACW Heavyweight Champion) besiegte Steven Keyn
Schwarz holte sich vom Merchandisestand ein Foto von Big Tiger Steele und zerriss es demonstrativ im Ring, um zu zeigen, daß der Texaner Vergangenheit in der ACW ist. Schwarz schien es zu genießen mal nicht Big Tiger Steele als Gegner zu haben, sondern einen Gegner seiner Größe. Er setzte Keyn zu Beginn mit Kicks und Haltegriffen und zeigte dann sein gesamtes Repertoire. Keyn versuchte dem Champion etwas entgegenzusetzen, aber das gelang nur bedingt. Nach einigen Suplessen, Slams und anderen schön anzuschauenden Aktionen kündigte er das Ende an, und nach seinem Swinging Facebreaker hatte er das Match für sich entschieden. Er lies sich danach das Mikro reichen und sagte es sei toll wieder in Weinheim zu sein. Aber für das nächste Mal möchte er doch bitte einen anständigen Gegner haben.
Wrestlerprofile: Eric Schwarz
Chris The Bambikiller besiegte Marc the Lumberjack
Zu Beginn war das Match von Mat-Wrestling geprägt, wobei sich der körperlich überlegene Bambikiller einen Vorteil sichern konnte und Marc in einige Aufgabegriffe nahm. Marc dachte allerdings nicht daran aufzugeben und ging selber immer mehr in die Offensive. Vor dem Match meinte Marc noch, er würde den Bambikiller schnell abfertigen - das gelang ihm nicht. Nach einem Superplex und einer Variante des Bambi Deathshots hatte der Holzfäller verloren.
Three Way Dance um den neuen ACW Cruiserweight Titel:
Master J gegen The Gangsta gegen Toby Nathland endete als No Contest
Das Match lief nach Elimination Regeln. Um den Gürtel zu gewinnen durfte man nicht gepinnt, ausgezählt, disqualifiziert werden oder aufgeben. Master J und der Gangsta erinnerten sich an ihren Pakt aus der Battle Royal und gingen gemeinsam auf Publikumsliebling Toby Nathland los. Doch das Braveheart fackelte nicht lange rum und hätte nach einem Flying Cross Body beinahe das Kunststück geschafft beide Gegner auf einmal zu pinnen. Der Gangsta und Master J rappelten sich jedoch wieder auf und setzten Toby mit Double Team Moves zu, bis Master J ihn nach einem Pumphandle Michinoku Driver eliminieren konnte. Nun mußten also Master J und der Gangsta den Titel unter sich ausmachen. Dem Gangsta war die vorherige Allianz nun egal. Er griff sich seinen Sack und wollte damit auf Master J einschlagen, doch der Master wich aus. Dann passierte etwas überraschendes. Eine maskierte Person sprang gefesselt und geknebelt aus dem Backstagebereich in die Halle. Der Master J bekam dies nach ein paar Sekunden mit und starrte ungläubig in die Richtung dieser Person. Bis er realisiert hatte, daß es sich dabei um den Gangsta handelte, wurde er vom Gangsta im Ring in die Seile geschickt und mit einem Spinkick abgefertigt. Dem Gangsta gelang das Cover und er war somit erster Cruiserweight Champion... dachten zumindest alle. Dann zog er seine Maske vom Kopf und zum Vorschein kam Andy Douglas!!! Douglas lies sich feiern und forderte den Gürtel, doch der Comissioner verweigerte ihm den Titel mit der Begründung, daß er vorhin in der Battle Royal schon ausgeschieden war. Master J fühlte sich nun als Sieger, doch auch er bekam den Titel nicht. Der Comissioner legte fest, daß beim nächsten Saturday Night am 09. November Master J gegen den echten Gangsta antreten muß. Der Sieger ist dann der erste ACW Cruiserweight Champion.
Michael Kovac besiegte den Wild Man
Kovac schaute etwas verwirrt, als er den Wildman sah. Er schnappte sich dann den Lendenschurz des Wildman und spielte etwas Stierkampf mit dem Wildman. Nachdem der Wildman ein paar Mal erfolglos auf die Matte geknallt war besann sich Kovac auf´s Wrestling. Doch der Lendenschurz war damit nicht aus dem Match. Nach manch gelungener Aktion benutzte der Wildman ihn als Schmusedecke und nach einer misslungenen Aktion haute er auch mal auf ihn ein. Der Wildman konnte das Tempo von Kovac mitgehen, jeder schaffte einen Hiptoss, und dann beförderte der Wildman Kovac nach draußen. Kovac durchdachte seine Taktik noch einmal und trat dem Wildman dann auf den blanken Fuß und streckte ihn mit einem wunderschönen Dropkick nieder. In der Folgezeit versuchte er den Wildman mit Aufgabegriffen mürbe zu machen, aber an aufge en dachte der Wildman nicht. Stattdessen bewies er weitere Nehmerqualitäten und schaffte einen Suplex gegen Kovac, ging in die Brücke und hätte beinahe für eine Überraschung gesorgt. Kovac hatte nun die Faxen dicke und legte noch eine Schippe drauf. Er setzte Wildman auf den obersten Turnbuckle und lies ihn von dort mit einem Cross Armed Neckbracker auf die Matte krachen. Das war für den Wildman zu viel und er mußte sich geschlagen geben.
Wrestlerprofile: Michael Kovac | Wild Man
ACW German Championship:
Patrick "G.E.I.L." Schulz (C) besiegte Joe X. Legend durch Countout
Der Champion kam unter lauten Buhrufen in den Ring, aber er lies es einfach an sich abprallen. Legend wurde hingegen unter tosendem Jubel begrüßt. Darüber konnte er sich allerdings nicht lange freuen, denn als er sich in den Ring rollte wurde er gleich von Schulz getreten. Verbissen gingen beide zu Werke und prügelten sich erstmal außerhalb des Ringes bis in die erste Reihe der Zuschauer. Referee Diether Budig lies die beiden erstmal gewähren, bis sie wieder im Ring waren. Das Match war ausgeglichen und niemand konnte sich einen großen Vorteil erarbeiten. Nach einigem Hin und Her hatte Joe den Champion dann in einer aussichtsreichen Pinposition, als auf einmal Referee Norbert Pusch zum Ring rannte und Diether Budig aus dem Ring zog und ihn ausknockte. Er übernahm von nun an die Leitung des Matches. Kosta Kaperdos trug Diether Budig backstage. Schulz nahm mit einem Boston Crab die Geschwindigkeit aus dem Match und schwächte gleichzeitig den Rücken von Joe X. Legend. In der Folge konnten beide Wrestler einige Twocounts für sich verbuchen und mehrere Male mußte sich Norbert Pusch anhören, daß er zu langsam gezählt hat. Je länger das Match dauerte, umso mehr konnte Joe sich Vorteile erarbeiten und war einem Titelgewinn nahe. Das muß auch Michael Kovac backstage gemerkt haben, denn er schlich sich an den Ring und zog Joe ein Bein weg als er in´s Seil ging um sich Schwung zu holen. Joe verstand in dieser Phase des Matches keinen Spaß mehr und jagte Kovac hinterher. Norbert Pusch zögerte keine Sekunde und zählte doch merklich schnell den Herausforderer aus, als er Kovac schlagen wollte. Als Joe dann die Glocke läuten hörte realisierte er was gerade geschehen war. Sofort stürmte er zurück in den Ring und schrie Pusch und G.E.I.L. an. Schulz zog Pusch vor sich als Legend ihn schlagen wollte und flüchtete. Legend hatte nun Pusch im Visier und wollte ihn schlagen, doch auch das blieb ihm verwehrt, da er sich abduckte und ebenfalls flüchtete. Joe lies sich ein Mikro geben und meinte die Fans hätten etwas besseres als diesen Champion verdient. Er forderte ein Tag Team Match gegen Kovac und Schulz, da er genug von ihren Spielchen hat und beiden in den Hintern treten möchte. Er wußte ja schon immer, daß G.E.I.L. schwul ist, aber er wußte nicht, daß Kovac seine Freundin ist, sagte er um seine Kontrahenten weiter wütend zu machen und zu demütigen. G.E.I.L. bewahrte jedoch kühlen Kopf und verwies darauf, daß er nun schon seit über einem Jahr German Champion ist (seit dem 07.10.2001 in einem Match gegen Nobody) und verlies zusammen mit Kovac die Halle. Joe bedachte die beiden zusammen mit den Publikum mit lauten "Chicken"-Rufen und leitete zum Schluß der Show noch laute "ACW"-Rufe ein. Damit ging die 15. Ausgabe von Saturday Night zu Ende.
Neueste Ergebnisse
Neueste Galerien
Neueste Videos
Neueste Profile
ACW-Pro Twitter Feed ACW-Pro Facebook ACW-Pro YouTube