ACW Saturday Night 14
am 14. September 2002, Siedlerzentrum Schönau in Mannheim - Bildergalerie
Ringsprecher Rüdiger Bitzel hieß die Fans in Mannheim zu Beginn willkommen und präsentierte Matthias Treu, den neuen Comissioner der ACW. Dieser installierte als erste offizielle Amtshandlung Jan Merker (Ex-Ghostbuster Jonny) als neuen Referee um Norbert Pusch und Diether Budig zu entlasten. Der Referee-Frischling durfte auch gleich den ersten Kampf leiten.
Cruiserweight Match - 15 Minuten Timelimit:
"Braveheart" Toby Nathland besiegte Master J
Nach dem Match kam Flash Christian in den Ring gestürmt und attackierte Toby. Kurz darauf kam der immer noch verletzte Kosta Kaperdos Nathland zu Hilfe und konnte Master J und Flash Christian vertreiben. Anschließend forderte er zusammen mit Toby ein Tag Team Match gegen Flash und Master J sobald seine Hand wieder verheilt ist.
Wrestlerprofile: Master J
Match um den ACW International Titel:
Aykut besiegte Chris The Bambikiller (C)
Da Pierre Fontaine wegen einer Knieverletzung nicht antreten konnte hatte die ACW ihm das Recht zugesichert einen Ersatzmann benennen zu dürfen. Dieser war niemand anderes als Ex-Champion Aykut. Doch damit war Fontaine´s Arbeit für diesen Abend noch lange nicht erledigt. Immer wieder griff der Franzose zu Gunsten seines "Schützlings" ein und verschaffte ihm unfaire Vorteile. Er unterbrach einige Cover von Chris The Bambikiller und würgte ihn in den Seilen, sobald Referee Norbert Pusch nicht hinschaute. Bambikiller tat alles Menschenmögliche um aus der Unterzahl heraus seinen Titel zu verteidigen, doch es gelang ihm nicht. Als er Aykut mit einem Suplex in den Ring zurück holen wollte, zog Pierre Fontaine ihm die Beine weg und hielt diese fest, so daß sich der Champion nicht mehr aus dem Cover befreien konnte. Gefrustet von dieser unfairen Niederlage forderte Chris The Bambikiller den Türken zu einem Rückmatch beim War of the Champions heraus. Dabei solle nicht nur der ACW International Titel auf dem Spiel stehen, sondern als Zugabe auch noch der EWA Weltmeisterschaftsgürtel von Chris The Bambikiller.
Wrestlerprofile: Aykut | Chris the Bambikiller
Cruiserweight Match - 15 Minuten Timelimit:
Ahmed Chaer besiegte Andy Douglas
Die beiden Publikumslieblinge lieferten sich ein Duell mit offenem Visier und schenkten sich nichts - ohne dabei unfair zu werden. Ahmed Chaer war an diesem Abend der Bessere Mann und konnte das Match für sich entscheiden. Doch die sportliche Fairness ging auch nach dem Match weiter, als sich beide die Hände schüttelten und gemeinsam aus dem Ring stiegen.
Wrestlerprofile: Ahmed Chaer | Andy Douglas
In einem Interview im Ring wiederholte ACW Heavyweight Champion Big Tiger Steele seine Aussage, daß er nicht in einem Käfig gegen Eric Schwarz antritt. Schließlich ist er kein Tier und lässt sich nicht in einen Käfig sperren. Er wird später am Abend allerdings noch bekannt geben, was für ein Match er Eric Schwarz gewährt.
Challenge Match um ein Tag Team Titelmatch beim War of the Champions:
T.N.T. und Genossen kämpften zu einem Double Countout
Nach dem Saturday Night im Mai war es das zweite Aufeinandertreffen der beiden Teams. Und wie schon beim ersten Mal lieferten sich die beiden verfeindeten Teams auch diesmal ein verbissenes und hochtechnisches Match. Die Genossen konzentrierten sich mit fairen und unfairen Mitteln darauf den Fireangel zu bearbeiten und ihn am einem Wechsel mit seinem Partner zu hindern. Als Fireangel dann endlich seinen Partner in den Ring schicken konnte, zog Referee Jan Merker den Wut von T.N.T. auf sich, denn er sah den Wechsel nicht und erkannte ihn somit auch nicht an. Fireangel mußte weiter leiden, während die Genossen tief in ihr Repertoire griffen und wieder spektakuläre Tag Team Aktionen zeigten. Dann konnte der Fireangel allerdings seinen Tag Team Partner endlich in´s Rennen schicken, und der lies seine Wut an den Genossen aus und dekorierte nebenbei Michail noch mit einer Ladung Rasierschaum. Das Match geriet in der Folge immer mehr außer Kontrolle. Ein Versuch der Genossen das Match unfair zu beenden schlug fehl, als Michail den Fireangel mit dem Koffer der Genossen KO schlagen wollte, jedoch nur seinen Partner traf. Dann schlugen sich alle 4 Männer außerhalb des Ringes. Vor allem Boris mußte hier einstecken. Zuerst landete Mr. Boombastic mit einem High Cross Body auf ihm und Michail, dann wurde er in eine Stuhlreihe geworfen und zu guter Letzt bekam er einen zweiten Schlag mit dem Koffer ab - diesmal von Flame. Dieser AUsflug veranlasste den Referee dazu beide Teams auszuzählen. Mr. Boombastic wollte sich mit dieser Entscheidung nicht zufrieden geben und unterstellte Jan Merker Inkompetenz. Er forderte lautstark von Comissioner Matthias Treu eine Entscheidung, daß T.N.T. trotz des Unentschiedens auf die Champions treffen können. Treu versprach eine Entscheidung noch für diesen Abend.
Nach einer Pause rief Matthias Treu beide Teams zu sich in den Ring und verkündete, daß ein Münzwurf entscheiden soll, wer in 14 Tagen auf die Tag Team Champions trifft. T.N.T. konnten diesen Münzwurf gewinnen und feierten dies dementsprechend.
Joe X. Legend besiegte ACW German Champion G.E.I.L.
Joe X. Legend brachte die Fans in Mannheim gleich auf seine Seite und sorgte für Stimmung. Der Kanadier brillierte allerdings auch im Ring mit Schlägen, Chops und anderen Offensivaktionen. G.E.I.L. war schon so frustriert, daß er mit dem Gedanken spielte die Halle zu verlassen. Er besonn sich aber nochmal und führte das Match weiter. Der German Champion kam nun besser in das Match und konnte es ausgeglichener gestalten. Daraus resultierten auch viele Twocounts, daß einem schon Angst und Bange um die rechte Hand von Referee Diether Budig werden mußte. Jener Referee stand auch am Ende im Mittelpunkt. Als Joe X. Legend G.E.I.L. aushob ahnte dieser, daß es nun gefährlich für ihn und den Ausgang dieses Matches werden könnte, also trat er geistesgegenwärtig mit seinen in der Luft schwebenden Beine um sich und traf dabei Diether Budig am Kopf, der für kurze Zeit KO ging. Legend hatte G.E.I.L. dann in der Pinposition als Diether wieder zu sich kam, doch anstatt das Cover anzuzählen klopfte er Legend nur auf die Schulter und disqualifizierte den German Champion. Legend´s Freude war durch diesen Ausgang etwas getrübt und er versprach G.E.I.L., daß es ein Rückmatch geben wird - und das nächste Mal wird der Titel auf dem Spiel stehen und auch wechseln
Match um den GWF Berlin Titel:
Flyin´ Dragon (C) besiegte Crazy Sexy Mike
Mike bestach neben seinen wrestlerischen Fähigkeiten erneut durch sein großes Mundwerk und Flyin´ Dragon durch seine waghalsigen Aktionen. Man konnte den beiden ansehen, daß sie sich kennen und nicht das erste Match gegeneinander bestritten, denn neben zahlreichen durchgeführten Offensivaktionen gab es auch eine hohe Anzahl an Kontern. Norbert Pusch rückte wieder einmal in den Mittelpunkt des Geschehens. Als der Dragon Mike pinnte zählte Pusch sehr zögerlich bis 3. Mike war der festen Meinung, daß seine Schulter in der Zwischenzeit den Boden verlassen hatte und Pusch hätte neu anzählen müssen. Er lies eines seiner berüchtigten Beleidigungsfeuerwerke gegen Pusch los und forderte, daß das Match fortgesetzt wird. Da Pusch eh nicht gerne Publikumslieblinge als Sieger sieht, läutete er das Match noch einmal an - aber an dem Ausgang änderte sich nichts, denn nur kurz danach mußte sich Mike endgültig geschlagen geben. Ahmed Chaer kam in den Ring um seinem Partner zum Sieg zu gratulieren, doch dazu blieb nicht viel Zeit, denn T.N.T. nutzte die Chance für eine Attacke als Vorgeschmack auf den War of the Champions.
Wrestlerprofile: Crazy Sexy Mike | Flying Dragon
Texas Bullrope Match:
Big Tiger Steele gegen Eric Schwarz endete nach einem Abbruch
Die beiden Wrestler wurden mit einem Tau an den Handgelenken aneinander befestigt, das von einer Kuhglocke in der Mitte verziert wurde. Zu Beginn dominierte der in diesen Matches erfahrenere Texaner das Match, das größtenteils aus Kraftproben bestand. Beide Männer geizten nicht das Seil und die daran befestigte Glocke zu ihren Gunsten einzusetzen - was in diesem Fall vollkommen legal war. Nach so einem Schlag mit der Glocke zog sich Schwarz eine Platzwunde an der Stirn zu und begann zu bluten. Doch mit diesem Schicksal blieb er nicht alleine, denn auch Big Tiger Steele begann nach Attacken mit dem Bullrope zu bluten. Das hielt aber beide Männer nicht ab ihrer nicht vorhandenen Sympathie im Ring Luft zu verschaffen. Tiger nutzte seinen Gewichts- und Größenvorteil aus um Eric mit dem Seil zu würgen, während sich Schwarz auf seine Geschwindigkeit verließ um Tiger zum Beispiel aus dem Ring zu locken und mit Hilfe des Seils gegen den Pfosten zu hauen. Steele war es anzumerken, daß er nicht unbedingt nach Mannheim gekommen war, um das Match zu gewinnen, sondern um seinen Gegner davon abzubringen ein weiteres Match gegen ihn zu bestreiten. So hatte er auch keine Skrupel Referee Diether Budig KO zu schlagen um Schwarz weiter attackieren zu können. Ersatzreferee Jan Merker ereilte das gleiche Schicksal. Schließlich waren eine Reihe von Wrestlern aus dem Backstagebereich notwenig um Tiger dazu zu bringen von Schwarz abzulassen. Dann kam es zu einer wortgewaltigen Konfrontation zwischen Big Tiger Steele und Comissioner Matthias Treu. Tiger packte Treu am Kragen und drohte ihm Schläge an. Im Gegenzug verdonnerte Treu den Champion zu einem Match in 2 Wochen beim War of the Champions - und die Matchart wird Treu persönlich festlegen.
Wrestlerprofile: Eric Schwarz
Lumberjack Match:
Argjend Qufaj besiegte Marc the Lumberjack
Die beiden Wrestler kamen begleitet von ihren Lumberjacks zum Ring. Bei Argjend waren dies Toby Nathland, Ahmed Chaer und Flyin´ Dragon, bei Marc the Lumberjack Master J und T.N.T. Es dauerte keine 5 Sekunden und die befeindeten Lumberjacks prügelten sich quer durch die Halle in den Backstagebereich. Somit hatte sich das Thema Lumberjacks erstmal erledigt - wären da nicht die beiden Männer namens Lumberjack im Ring gewesen - Marc the Lumberjack und Norbert "Lumberjack" Pusch. Letzterer bestach durch eine sehr liberale Umsetzung der Regeln. Auf den Hinweis von Argjend: "Hey Ref, der zieht an meinen Haaren" antwortete Pusch zum Beispiel nur lapidar: "Na und?". Argjend und Marc verfolgten in dem Match eine ähnliche Taktik - ein Körperteil des Gegners schwächen. Marc konzentrierte sich auf das rechte Bein von Qufaj und sah sich selbst Attacken gegen den linken Arm ausgesetzt. Doch neben solchen Haltegriffen flossen auch Flugaktionen in das Match ein. Marc riss dann der Geduldsfaden und er wollte mit einem Stuhl den Ausgang des Matches beschleunigen. Zuerst schlug er damit auf das zuvor bearbeitete Bein von Argjend. Dann hielt Norbert Pusch seinem Namensvetter Argjend hin, doch frei nach dem Motto "Wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein" wich Argjend dem Schlag aus und Norbert Pusch sank getroffen zu Boden. Ein Ersatz war in Person von Diether Budig schnell gefunden. Auch die Lumberjacks fanden wieder den Weg zum Ring, allerdings nur, um weiter wie wild aufeinander einzuprügeln. In diesem Chaos gelang Argjend Qufaij dann der Pinfall gegen Marc. Der war entsprechend mies gelaunt und spuckte Gift und Galle. Er lies sich das Mikro geben und forderte Argjend zu einem Rematch beim War of the Champions heraus - und zwar ein "I Quit Match". Argjend nahm diese Herausforderung an.
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