ACW Saturday Night 1
am 03. Februar 2001, Pestalozzi Schule in Weinheim
"Bad Boy" Patrick besiegte "California Dreamboy" Blaze
Der Ringrichter bei diesem Match war der "BCW-Referee" Lumberjack. Der ACW-Juniorenkämpfer "Blaze" wurde hier erstmals in das aktive Ringgeschehen geschickt, und er hielt sich wirklich gut. Sein Gegner, zweifacher Junior-Champion, "Bad Boy" Patrick hinkte in weiten Teilen des Kampfes hinter seinem Gegner her, sicherte sich aber schlußendlich doch den Sieg mit einem wunderschönen "Flying Dropkick" vom obersten Seil. Nichtsdestotrotz wird der junge Blaze zukünftig wohl noch für genug Furore in der Juniorendivision sorgen.
Wrestlerprofile: Bad Boy Patrick | Blaze
Nun folgte ein Interview mit "The Boss", dem Anführer der BCW. Er kam natürlich wieder mit Anhang herein. Nämlich mit dem Head Hunter, Kosta Kaperdos und dem "BCW-Referee" Lumberjack. Er betonte zuerst nochmal, dass er den Business Man aus der BCW geschmissen hat und er nun die Toiletten erstmal putzen muss. Er erwähnte auch, dass es die ACW eigentlich nicht mehr gibt, sondern nur noch die BCW. Außerdem ließ er noch einige andere Beleidigungen gegen die ACW ab. Daraufhin kam Master Blaster Steel herein und forderte "The Boss" zu einem Match heraus, zudem er dann auch, nach einigem hin und her, auch einwilligte.
Wrestlerprofile: Dircor
ACW Tag-Team Championship:
TNT (C) besiegten The Sergeant und German Patriot (BCW-Champ)
Im zweiten Kampf der "Saturday Night" Veranstaltung stellten dann die amtierenden Tag-Team Champions, TNT, mit gleichnamiger Musik von AC-DC, ihre Titel gegen den Sergeant und den German Patriot aufs Spiel. Das Duo Patriot & Sergeant harmonierte zwar gut miteinander, allerdings ließen die Champs nichts anbrennen und sicherten sich den Sieg, als der Fireangel den Patriot, nach einem Powerslam, pinnte.
Earl of Arrogance besiegte Argjend Qufaj
Als nächstes betrat der Lokalmatador Argjend Qufaj den Ring. Sein Gegner war der Earl of Arrogance, ein ebenfalls vielversprechender junger Mann. Beide Wrestler beschränkten sich auf Haltegriffe und Bodenaktionen. Der sonst so dynamische Argjend Qufaj wirkte jedoch etwas untrainiert und unkonzentriert, und machte daher einige entscheidende Anfängerfehler, was ihm letztlich auch den Sieg kostete. Zwar kämpfte der Earl nicht ganz fair und benutzte in einer kurzen Unachtsamkeit des Referees auch seinen Stock als Hilfsmittel, aber der Sieg ging im Großen und Ganzen in Ordnung. Der Pin, nach dem Stockschlag, war dann nur noch Formsache.
Wrestlerprofile: Argjend Qufaj | Earl of Arrogance
Master Blaster Steel besiegte "The Boss"
Danach kam es zur Auseinandersetzung zwischen Master Blaster Steel und "The Boss". Steel forderte den Anführer der Business Connection, zuvor bei der Veranstaltung, zu einem Match heraus, was dieser dann widerwillig annahm. "The Boss", mit einem Gewichtsvorteil von 40 kg, dominierte anfangs den Kampf und spielte Katz und Maus mit seinem Gegner. Doch bereits nach einigen Minuten kämpfte "The Boss" mit Konditionsproblemen, welche Master Blaster Steel zu seinem Vorteil nutzen konnte. Letztlich wußte "The Boss" sich nicht mehr anders zu helfen und benutzte einen Klappstuhl als Waffe, was logischerweise eine Disqualifikation für ihn einbrachte. Steel übrigens verletzte sich bei dieser Attacke an der linken Schulter, sein Auftritt bei "Back Splash", am 24.März, im AC-Sportpark ist jedoch nicht gefährdet.
Wrestlerprofile: Dircor | Master J
ACW Junior-Championship:
Flash Christian (C) besiegte "Double K" Kosta Kaperdos
Der erste Hauptkampf des Abends wurde mal wieder den Junioren überlassen. Flash Christian stellte seinen, im Oktober letzten Jahres gewonnenen, Juniortitel gegen seinen neuen Erzrivalen Kosta Kaperdos aufs Spiel. "Double K" brachte den Juniortitel mit zum Ring, denn er hatte ihn, bei "Wild Christmas 2000", von Flash gestohlen, als er sich in das Match von ihm gegen den "Bad Boy" einmischte. Die beiden ACW Youngster legten ein unglaublich hohes Tempo an den Tag und schenkten sich nichts. Mit einigen gewagten Manövern und vor allem spektakulären "Bumps" stellten sie ihre Klasse unter Beweis und zeigten dem erstaunten Publikum, welche Zukunftsaussichten die beiden haben. Der Sieg blieb dem Champion überlassen, allerdings hatte dieser kaum Gelegenheit sich darüber zu freuen, denn Kaperdos ließ auch nach dem Ringgong nicht von seinem Gegner ab. Er konnte die Schmach nicht auf sich sitzen lassen, als er nach einer Unachtsamkeit von Flash Christian eingerollt und gepinnt wurde.
Wrestlerprofile: Flash Christian | Kosta Kaperdos
ACW German-Championship:
Eric "The Bounty Hunter" Schwarz (CWA Junior-Champ) besiegte Head Hunter (C mit Managerin Black Angel)
Im zweiten Main Event wurde es dann noch einmal richtig spannend, denn es ging um den ACW German-Championtitel. Der CWA Juniortitel stand hier nicht auf dem Spiel. Betitelt wurde der Kampf als Re-Match von "Wild Christmas 2000", denn beide Kontrahenten standen sich bereits in einem Non-Title/Hardcore-Match, bei Wild Christmas, gegenüber. Der Champion, Head Hunter, mußte nun also noch einmal gegen Eric "The Bounty Hunter" Schwarz, die deutsche Hoffnung des Wrestlings, ran, diesmal jedoch um den Titel. Am Anfang kam der Ringrichter der "Business-Connection" (BCW), Lumberjack, herein. Er wurde aber gleich wieder der Halle verwiesen, da das ACW Komitee einen Referee der ACW für diesen Kampf bestimmt hat, um die Fairness beizubehalten. Beide Akteure legten sich mächtig ins Zeug und der Begriff "Titelkampf" wurde dick unterstrichen. An Abwechslung fehlte es in diesem Kampf nicht und die Anhänger des traditionellen und entertainmentbezogenen Wrestlings kamen voll und ganz auf Ihre Kosten. Eric schaffte dann nach etwa 15 Minuten den entscheidenden Pinfall gegen den Head Hunter, als er diesen aus einer "Victory Role" heraus, zum Cover einrollte. Eric Schwarz holte sich damit seinen ersten ACW Championtitel und die Zuschauer waren von der Leistung der beiden Wrestler begeistert. Nach dem Kampf gab es noch ein schönes Shakehands der beiden Kontrahenten, was man heutzutage beim Wrestling leider nur noch sehr selten sieht.
Wrestlerprofile: Alex May | Eric Schwarz
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